Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Datum Ort Veranstaltung Zeit
29.04.2020

Ort: Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum, „Theodor Storm“, Am Berge 2
Zeit: 19:30 Uhr
Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum, „Theodor Storm“, Am Berge 2Uta Bretschneider: Heimat. Räume, Gefühle, Konjunkturen

Der Band beleuchtet das Thema „Heimat“ in seiner Vielfalt und Vieldeutigkeit. Vielmehr versteht sich die Publikation als Einladung, dem Thema Heimat bewusst nachzugehen und eine ganz persönliche Definition dessen, was Heimat ist, sein soll und kann, zu finden, zu erweitern oder zu hinterfragen. Heimat hat Konjunktur. Sie ist allgegenwärtig als politisches Thema, als literarisches Sujet, als wissenschaftlich beachtetes Konzept, als Marke „Heimat“ sowie in den Dingwelten unseres Alltags. Heimat ist eine vieldimensionale Projektionsfläche, ein Sehnsuchtsort und ein umstrittenes Konstrukt. Die Tatsache, dass jede und jeder von uns etwas zum Thema beizutragen vermag, dass wir alle in gewisser Form und zumindest für uns selbst Expertinnen und Experten in Sachen Heimat sind. Uta Bretschneider, Dr. phil., ist Direktorin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra. Von ihr erschien ebenfalls bei der Landeszentrale für politische Bildung „Neue Heimat Thüringen? Flüchtlinge und Vertriebene um 1945“.

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19:30 Uhr
29.04.2020

Ort: Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum, „Theodor Storm“, Am Berge 2
Zeit: 19:30 Uhr
Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum, „Theodor Storm“, Am Berge 2Uta Bretschneider: Heimat. Räume, Gefühle, Konjunkturen

Der Band beleuchtet das Thema „Heimat“ in seiner Vielfalt und Vieldeutigkeit. Vielmehr versteht sich die Publikation als Einladung, dem Thema Heimat bewusst nachzugehen und eine ganz persönliche Definition dessen, was Heimat ist, sein soll und kann, zu finden, zu erweitern oder zu hinterfragen. Heimat hat Konjunktur. Sie ist allgegenwärtig als politisches Thema, als literarisches Sujet, als wissenschaftlich beachtetes Konzept, als Marke „Heimat“ sowie in den Dingwelten unseres Alltags. Heimat ist eine vieldimensionale Projektionsfläche, ein Sehnsuchtsort und ein umstrittenes Konstrukt. Dies zeigt sich darin, dass jede und jeder von uns etwas zum Thema beizutragen vermag, dass wir alle in gewisser Form und zumindest für uns selbst Expertinnen und Experten in Sachen Heimat sind. Uta Bretschneider, Dr. phil., ist Direktorin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra. Von ihr erschien ebenfalls bei der Landeszentrale für politische Bildung „Neue Heimat Thüringen? Flüchtlinge und Vertriebene um 1945“.

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19:30 Uhr
12.05.2020

Ort: Weimar, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW), Jenaer Straße 2/4
Zeit: 13:00 Uhr
Weimar, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW), Jenaer Straße 2/4Thüringen und Sachsen-Anhalt – Gemeinsame Geschichte und Prägung in der Mitte Deutschlands

Kooperationstagung anlässlich 100 Jahre Thüringen und 30 Jahre Wiedergründung Sachsen-Anhalt und Thüringen Die Veranstaltung ist kostenfrei und für Thüringen als Lehrerfortbildung anerkannt (Az.: 5094-82-0845/20). Anmeldung erforderlich bis 20. April 2020 unter: E-Mail: PF_LZT@tsk.thueringen.de Telefax: 0361 – 5 73 21 17 02 Zu den zentralen Forderungen der Friedlichen Revolution gehörte auch die Wiedergründung der Länder im Osten Deutschlands. Die Deutlichkeit, Vehemenz und Breitenwirkung dieses Bestrebens kann als Indiz für das ausgeprägte Landesbewusstsein gewertet werden, das auch die Jahrzehnte des „demokratischen Zentralismus“ überstanden hatte. Neben der Wiedergründung der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen vor 30 Jahren blickt der Freistaat Thüringen zugleich auf seine Gründung 1920, also vor 100 Jahren zurück. Trotz eigener, vielfältiger Geschichte und spezifischer Landesidentitäten verbinden Sachsen-Anhalt und Thüringen gleichwohl gemeinsame Historie, Verflechtungen und Prägungen, die im Begriff und Konstrukt „Mitteldeutschland“ aufgehoben sind, das freilich nicht ohne den Freistaat Sachsen zu denken ist. Anlässlich der Landesjubiläen wollen wir in unserer Kooperationstagung der je eigenen als auch der Verflechtungsgeschichte der beiden Länder nachgehen und außerdem in vergleichender Weise einen Blick auf die politische Kultur der Länder in den zurückliegenden Jahren werfen. Vorträge und Diskussionen sollen das historische Bewusstsein schärfen und zugleich - im Kontext der Geschichte, gemeinsamer Erfahrungen und Prägungen - der Deutung der Gegenwart dienlich sein. Begrüßung Franz-Josef Schlichting, Leiter der LZT Die Gründung des Landes Thüringen vor 100 Jahren Dr. Stefan Gerber, Jena Das besondere Bundesland an der Mittelelbe – Dreißig Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Mathias Tullner, Magdeburg Kaffeepause Thüringen und Sachsen-Anhalt. 1500 Jahre historische Verflechtungen Dr. Steffen Raßloff, Erfurt Heimat Thüringen und Heimat Sachsen-Anhalt: Politische Einstellungen und Landesidentität im Spiegel der Thüringen- und Sachsen-Anhalt-Monitore Dr. Ossip Fürnberg, Jena und Tobias Jaeck, Halle Schlusswort Maik Reichel, Direktor der LpB LSA Gesamtmoderation Blanka Weber, Freie Journalistin, Erfurt

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13:00 Uhr
12.05.2020

Ort: Gotha, Historischer Saal des Tivoli, Am Tivoli 3
Zeit: 19:00 Uhr
Gotha, Historischer Saal des Tivoli, Am Tivoli 3Paul Schäfer. Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus

Buchvorstellung mit PD Dr. Annegret Schüle, Stefan Weise und Thomas Schäfer

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19:00 Uhr
13.05.2020

Ort: Jena, Thalia-Universitätsbuch-handlung, Leutragraben 1
Zeit: 19:00 Uhr
Jena, Thalia-Universitätsbuch-handlung, Leutragraben 1 Buchvorstellung mit Alexander Osang „Das Leben der Elena Silber“

Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit ihm 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Elena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Familie immer wieder erzählt hat? 2017, mehr als zwanzig Jahre nach Elenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.

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19:00 Uhr
14.06.2020

Ort: Ettersburg, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1
Zeit: 16:00 Uhr
Ettersburg, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1Ettersburger Gespräch: "Die Deutschen. Volk ohne Mitte" Götz Aly

im Gespräch mit Peter Krause. Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. "Zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus": Die aufschlussreichen Arbeiten des vielfach ausgezeichneten Historiker Götz Aly über die Deutschen und ihre Vergangenheit zeigen, wie der Antisemitismus schon früh die Weichen zur Katastrophe nach 1933 stellte, wie sich während des Nationalsozialismus der Staat und die Menschen bereicherten und warum wir kein Schlussstrich möglich ist. Der Mangel an Selbstbewusstsein und gemeinsamen Werten, die Suche nach dem eigenen Vorteil und ein starker Aufstiegswille führten dazu, dass die Deutschen dem nationalen Sozialismus in Massen folgten. Götz Aly eröffnet überraschende Einsichten in die geschichtlichen Konstellationen, welche die ungeheuerlich destruktive Energieentladung der zwölf kurzen Hitler-Jahre möglich machten und belegt den Hang der Deutschen, nach dem Krieg Schuld und Verantwortung zu verlagern. »Das ist die große bittere Pointe von Alys monumentalem Forschungswerk: dass zu den Resultaten der nationalsozialistischen Zeit nicht nur Judenmord, Vertreibung und Kriegsverheerung gehören, sondern der Gesellschaftsaufbau der Bundesrepublik.« (Jens Jessen) »Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern.« (Hegel) Eintritt 10 Euro

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