Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Datum Ort Veranstaltung Zeit
14.07.2019
bis 28.07.2019

Ort: Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar
Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 WeimarDer Skandal als vorlauter Bote - Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe mit Hannes Heer

Die Frage nach der Schuld an den Menschheitsverbrechen des Zweiten Weltkrieges wurde in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft weithin unterdrückt. Man entschied sich für eine Politik der Amnestie und Amnesie: Die 1949 gegründete Bundesrepublik integrierte die Mehrheit der NS-Eliten in den neuen Staat und ließ die von den Alliierten verurteilten Kriegsverbrecher meist nach wenigen Jahren frei. Gleichzeitig löschten die Deutschen die Verbrechen der Vergangenheit im kollektiven Gedächtnis, indem sie diesen Teil der Geschichte abspalteten und ihn Anderen zuwiesen: „Mitte der fünfziger Jahre“, so der Historiker Norbert Frei, „hatte sich ein öffentliches Bewusstsein durchgesetzt, das die Verantwortung für die Schandtaten des ‚Dritten Reiches‘ allein Hitler und einer kleinen Clique von Hauptkriegsverbrechern zuschrieb, während es den Deutschen in ihrer Gesamtheit den Status von politisch Verführten zubilligte, die der Krieg und seine Folgen schließlich sogar selber zu Opfern gemacht hatten.“ Gegen dieses Geschichtsbild konnte sich die Wahrheit nur in Form von Tabubrüchen durchsetzen. Die Reihe „Der Skandal als vorlauter Bote“ von Hannes Heer präsentiert exemplarisch drei Fälle aus dieser 60jährigen Skandalgeschichte. Hannes Heer, Jahrgang 1941, studierte Geschichte und Literatur. Aufgrund seiner Aktivität im Sozialistischen Studentenbund (SDS) bekam er keine Zulassung als Referendar für den Schuldienst. In den 1990er Jahren leitete er das Ausstellungsprojekt „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. Seine Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden’ aus der Oper 1933 bis 1945“ ist heute dauerhaft auf dem Festspielhügel in Bayreuth zu sehen. Der Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher lebt in Hamburg. Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar

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17.07.2019

Ort: Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar
Zeit: 19:00 Uhr
Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 WeimarWer hat Angst vor dem Volk? Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Michael Wildt

Wer ist das Volk? Die Demonstranten gegen die SED-Diktatur in Leipzig im Oktober 1989? Die Anhänger populistischer Bewegungen? Und was geschieht, wenn das Volk die Demokratie nicht mehr will? In der langen Geschichte des „Volkes” wurde stets darum gestritten, wer zu ihm gehörte und wer nicht. Die kulturell definierte Ausgrenzung von Minderheiten birgt die Gefahr radikaler Exklusion aus dem „Volk“. Die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ offenbarte die Katastrophe eines rassistisch definierten Volkes. Doch auch das Beharren darauf, dass Volk demos und nicht ethnos sei, gelangt über die tückische Imagination eines einheitlichen Volkes nicht hinaus. Michael Wildt hinterfragt in seinem Vortrag die verschiedenen Volkskonzepte und diskutiert Alternativen. Michael Wildt, Jahrgang 1954, studierte Geschichte, Ev. Theologie, Soziologie und Kulturwissenschaft in Hamburg. Seit 2009 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität in Berlin. 2016 war er Mitherausgeber des Bandes „Zwangsmigration im Europa der Moderne. Nationale Ursachen und transnationale Wirkungen“. 2017 veröffentlichte er „Volk, Volksgemeinschaft, AfD“. Veranstalter: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar

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19:00 Uhr
21.07.2019

Ort: Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar
Zeit: 19:00 Uhr
Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 WeimarDie Wehrmachtsausstellung oder die Rückkehr der Täter (1996-1999) Vortrag und Diskussion mit Hannes Heer (II)

Die 1995 eröffnete Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ präsentierte einen zweiten deutschen Genozid, dem in Jugoslawien und in der Sowjetunion 32 Millionen Menschen zum Opfer gefallen waren. Zu verantworten hatten ihn 10 Millionen deutsche und österreichische Soldaten. Das war nicht nur das Ende der bisherigen Legende von der „sauberen Wehrmacht“, sondern auch in den Familien musste die Geschichte von Opa, Vater und Onkel umgeschrieben werden. Die Ausstellung, die von fast einer Million Menschen besucht worden war, wurde erst zum Gegenstand erbitterter Debatten, dann wegen angeblich „gefälschter“ Fotos 1999 zurückgezogen und später rehabilitiert. Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar

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19:00 Uhr
25.07.2019

Ort: Neustadt (Orla), Museum für Stadtgeschichte, Kirchplatz 7
Zeit: 18:00 Uhr
Neustadt (Orla), Museum für Stadtgeschichte, Kirchplatz 7Störenfriede - West-Journalisten in der DDR

Als die DDR sich zu Beginn der Siebzigerjahre in Verhandlungen mit der Bundesrepublik darauf einließ, westdeutsche Journalisten in Ost-Berlin als ständige Korrespondenten zu akkreditieren, waren Spannungen zwischen ihnen und der sozialistischen Staatsmacht programmiert. Denn die Medienvertreter aus dem Westen berichteten über das Geschehen im anderen Teil Deutschlands nicht nur für ihre Leser, Hörer und Zuschauer daheim, sondern erreichten über Hörfunk und Fernsehen auch den größten Teil der Bewohner in der DDR. Damit unterliefen sie das staatliche Informations- und Meinungsmonopol und wurden zur Konkurrenz für die von der SED gelenkten Staatsmedien. Dieses Buch beschreibt die Tätigkeit der West-Journalisten, ihre Konflikte mit den Behörden und die Wirkung ihrer Arbeit. Peter Pragal, geboren 1939 in Breslau, hat in München und Münster Publizistik und Politologie studiert und die Deutsche Journalistenschule München absolviert. In den Siebziger- und Achtzigerjahren arbeitete er insgesamt zwölf Jahre als DDR-Korrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“ und den „Stern“. Von 1991 bis 2004 war er politischer Reporter der „Berliner Zeitung“. Er lebt als freier Journalist und Autor in Berlin.

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18:00 Uhr
28.07.2019

Ort: Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar
Zeit: 19:00 Uhr
Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 WeimarDer Brandstifter. Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche (1998) Vortrag und Diskussion mit Hannes Heer (III)

Die Debatte um Martin Walser wurde durch eine Rede ausgelöst, in der der Schriftsteller 1998 das öffentliche Gedenken an den Holocaust als „Dauerpräsentation unserer Schande“ angegriffen hatte. Im Streit mit Ignatz Bubis, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Walser für sein Lob des „Wegsehens“ und „Verdrängens“ als „Brandstifter“ bezeichnet hatte, präsentierte dieser sich als Sprecher der „schweigenden Mehrheit“ und Vertreter eines neuen Antisemitismus. Der Kern seiner Rede war die Feststellung, die Deutschen seien wieder „ein normales Volk“, das keiner staatlich verordneten „Resozialisierung“ wegen vergangener Verbrechen bedürfe. Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar

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19:00 Uhr
22.08.2019

Ort: Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 Weimar
Zeit: 19:00 Uhr
Bauhaus-Museum, Stéphane-Hessel-Platz 1, 99423 WeimarSeptember 1939 – der Überfall auf Polen

Podiumsdiskussion mit Prof. Paweł Machcewicz und Dr. Jochen Böhler Vor genau 80 Jahren, am 22. August 1939, also eine Woche vor dem Überfall auf Polen, forderte Hitler von den Befehlshabern der Wehrmacht größte Härte gegen den zukünftigen Kriegsgegner. Die Deutschen verfolgten keineswegs nur militärische Ziele, sondern begannen vom ersten Tag an eine rassistische Gesellschaftspolitik umzusetzen, die für die Zivilbevölkerung eine Explosion von Gewalt bedeutete. Die Wehrmacht bekämpfte vermeintliche Freischärler rücksichtslos, hinter der Wehrmacht rückten mordende Einsatzgruppen nach Polen ein, insbesondere jüdische Polen wurden Opfer zügelloser Gewalt. Die Bombardierung Warschaus, die Fluchtbewegung der Bevölkerung vor der Front, die Terrorakte gegen Zivilisten gehören in Polen bis heute zum Kanon der Erinnerung an den Krieg. Auf dem Podium sollen die Geschehnisse nachgezeichnet und in die Geschichte des Krieges eingeordnet werden. Am Anfang und Ende steht die Frage: Welche Bedeutung hat der September 1939 auch heute noch für Polen, Deutsche und Europäer? Paweł Machcewicz ist Professor für Geschichte an der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Von 2000 bis 2006 war er Direktor der Bildungsabteilung des Instituts für Nationales Gedenken und in dieser Funktion verantwortlich für die historische Aufarbeitung des Pogroms von Polen an jüdischen Nachbarn in Jedwabne 1941. Von 2008 bis 2017 war er Gründungsdirektor des Museums des Zweiten Weltkrieges in Gdańsk; kurz nach der Eröffnung des Museums wurde er vom Kulturminister der PiS-Regierung entlassen. Jochen Böhler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Imre-Kertész-Kolleg der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dort leitet er den Forschungsbereich „War, Violence and Oppression“. Von 2000 bis 2010 war er Mitarbeiter des Deutschen Historischen Instituts in Warschau; in diese Zeit datiert seine Promotion zum Septemberfeldzug der Deutschen in Polen unter dem Titel „Auftakt zum Vernichtungskrieg“. Veranstaltung in englischer Sprache Eine Veranstaltung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Klassik Stiftung Weimar

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19:00 Uhr
27.08.2019

Ort: Ettersburg, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1
Zeit: 19:00 Uhr
Ettersburg, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1Der Pakt - Stalin, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz 1939 – 1941

Im Zweiten Weltkrieg waren Nazideutschland und Stalins Sowjetunion nicht nur erbitterte Gegner, sondern vorübergehend auch Verbündete. Der Pakt war mehr als das politische Zweckbündnis, das Hitlers Überfall auf Polen erlaubte und den Krieg für die Sowjetunion hinauszögerte. Seine Wirkung blieb nicht auf Osteuropa beschränkt, auch wenn beide Mächte ihren Gewaltfuror dort entfesselten. Der „Hitler-Stalin-Pakt“ gilt noch heute meist als historischer Unfall oder bestenfalls als Präludium zum „eigentlichen“ Krieg, der mit Hitlers Überfall auf die Sowjetunion begonnen habe. Dabei ermöglichte die Zusammenarbeit der beiden Diktatoren nicht nur den Kriegsbeginn in Europa, sondern veränderte in zweiundzwanzig Monaten die politische Landkarte des Kontinents von Grund auf. Claudia Weber zeichnet auf der Grundlage von historischen Quellen und Archivdokumenten minutiös nach, wie Hitler und Stalin zwischen 1939 und 1941 den Kontinent untereinander aufteilten, ihre Handlanger miteinander verhandelten und es schließlich zum Bruch dieses schicksalhaften Bündnisses kam. Dabei analysiert sie die deutsch-sowjetische Zusammenarbeit in der Bevölkerungs- und Umsiedlungspolitik und enthüllt erschreckende Aktionen gegen Kriegsflüchtlinge: gegen Juden, Polen und Ukrainer. Claudia Weber, geboren 1969 in Guben, ist Historikerin, und seit 2014 Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Europa- Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

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19:00 Uhr
08.09.2019
bis 14.09.2019
Frauenstudienreise 2019 „Wien Weiblich“ vom 8. bis 14. September 2019

EINFÜHRUNG UND SCHWERPUNKTE: Wie in Deutschland war auch in Österreich die Durchsetzung des Frauenwahlrechts mit der demokratischen Revolution und dem Zusammenbruch einer Monarchie verbunden. Unsere diesjährige Studienreise Wien Weiblich-100 Jahre Frauenwahlrecht wird sich unterschiedlichen Facetten der Frauenpolitik in Geschichte und Gegenwart widmen. Einen besonderen Schwerpunkt wird dabei die sogenannte Zwischenkriegszeit bilden, die zum Vergleich mit der Weimarer Republik einlädt. Gerade im „Roten Wien“ der 1920er Jahre waren Frauen-, Sozial- und Wohnungspolitik eng miteinander verbunden. Die Metropole Wien war immer ein Knotenpunkt kultureller Entwicklungen. Vielfältige Einflüsse, etwa aus Ost- und Südeuropa, wurden aufgegriffen und zu etwas Neuem verschmolzen. Der spezifische Frauenanteil der Wiener Kulturgeschichte bleibt aber häufig unerzählt. So beispielsweise in der Wiener Werkstätte: Diese Künstlergemeinschaft kann mit ihrem Anspruch, Handwerk und Kunst verbinden, als Parallele zum Bauhaus gesehen werden und wurde als „Wiener Weiberwirtschaft” diffamiert. Trotz erreichter politischer Gleichstellung ist auch in Österreich die heutige Lebenssituation von Frauen durch vielfältige Formen sozialökonomischer Benachteiligung nach wie vor geprägt, was ebenfalls im Rahmen der geplanten Gespräche thematisiert wird. Gleichzeitig werden wir mit Vertreterinnen des Magistrats der Stadt Wien und anderer Institutionen über ihre Erfahrungen und frauenspezifische Angebote ins Gespräch kommen. Weitere Themen entnehmen Sie bitte unserer ausführlichen Programmübersicht. Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Bildungsurlaubsangebot unbekannte Aspekte der Wiener Frauengeschichte vorzustellen und zudem einen Einblick in aktuelle frauenpolitische Debatten zu vermitteln. Nur noch wenige Plätze frei!!!

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04.10.2019
bis 12.10.2019

Ort: Armenien
ArmenienStudienreise Armenien - Brücke von Europa nach Asien. Zwischen Tradition und Transformation: Geschichte, Kultur, Politik, Perspektiven.

Im April 2017 veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen eine Studienreise nach Armenien, die auf großes Interesse stieß und den Teilnehmenden neue Erkenntnisse und vertiefende Einsichten über die Republik im Kaukasus ermöglichte. Bereits damals war eine angespannte Situation im Land festzustellen, inzwischen hat sich einiges verändert. Der Protest gegen die Wahl des langjährigen Präsidenten Sersch Sargsjans zum Premierminister im April 2018 weitete sich zur „samtenen Revolution“ mit Hunderttausenden friedlich Protestierenden aus. In deren Ergebnis kam der frühere Journalist und Oppositionspolitiker Nikol Paschinjan als Ministerpräsident an die Regierung. Mit ihm verbinden sich viele Hoffnungen auf eine weitere Demokratisierung des Landes sowie der Wunsch nach einem entschiedenen Kampf gegen Korruption und gegen den Einfluss von Oligarchen. Versuche in diese Richtung sind erkennbar, aktuell kommen jedoch auch von Ernüchterung kündende Nachrichten aus Armenien. Die Studienreise wird Einblicke in die jahrtausendealte und bereits seit dem 3./4. Jahrhundert vom Christentum geprägte Geschichte Armeniens er-möglichen. Der inhaltliche Schwerpunkt unserer Studienreise wird jedoch auf zeithistorischen Themen und der aktuellen Lage im Land liegen. Erneut werden Exkursionen, Gespräche mit Experten und Begegnungen mit Menschen vor Ort den Teilnehmenden Informationen liefern und Eindrücke vermitteln, aus denen sie ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im Land gewinnen können. Wichtige Themen werden u. a. sein: der osmanische Genozid an den Armeniern 1915, die Geschichte und Folgewirkungen der sowjetischen Zeit, die gesellschaftlichen Umwälzungen nach Erlangen der Unabhängigkeit 1991, die Rolle der armenischen Diaspora, die weiterhin schwierige außenpolitische Lage, insbesondere der Konflikt mit Aserbaidschan um Bergkarabach inklusive der Rolle Russlands und der Türkei, sowie aktuelle innenpolitische Entwicklungen. Schließlich sollen die deutsch-armenisch Beziehungen betrachtet werden, auch unter dem Aspekt, welche armenisch-thüringischen Kontakte bzw. Partnerschaften möglich sein könnten.

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09.10.2019
bis 12.10.2019

Ort: Berlin
Zeit: 8:15 Uhr
BerlinSeminarreise „Das politische Berlin in Geschichte und Gegenwart“

Die Seminarreise „Das politische Berlin in Geschichte und Gegenwart“, die die Landeszentrale für politische Bildung vom 9.-12. Oktober 2019 durchführt, steht in diesem Jahr im Zeichen des 30. Jahrestages der Friedlichen Revolution. Besuche im Bundestag und im Bundesrat bleiben feste Programmpunkte. So erhalten die Teilnehmenden Einblicke in das politische System der Bundesrepublik Deutschland und lernen die Abläufe im Bundestag und Bundesrat näher kennen. Darüber hinaus begeben sie sich u.a. auf Spurensuche in die Geschichte der Friedlichen Revolution.

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8:15 Uhr
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