Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Datum Ort Veranstaltung Zeit
28.09.2020
bis 30.09.2020

Ort: Weimar, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte (EJBW), Jenaer Straße 2–4
Weimar, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte (EJBW), Jenaer Straße 2–4 Kooperationsseminar: Vom Hort bis zur NVA – Kindheit und Jugend in der DDR

30 Jahre nach der Deutschen Einheit ist das Wissen auch von ostdeutschen Jugendlichen über die DDR eher gering oder gar diffus. Oftmals stehen Erzählungen aus dem Familiengedächtnis, Eindrücke aus Filmen und die im Rahmen der »offiziellen« Gedenkkultur vermittelten Inhalten ohne Verbindung nebeneinander. Im Seminar arbeiten die Schüler*innen am Thema »DDR« strukturiert und übergreifend: Sie beschäftigen sich exemplarisch mit dem Leben von Kindern und Jugendlichen in der DDR. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Biografien von Heranwachsenden erhalten sie die Möglichkeit, sich mit den herrschenden Zwängen und den daraus folgenden, oftmals schwierigen (Lebens-)Entscheidungen ihrer Altersgenossen in der Diktatur auseinander zu setzen. Anhand von verschiedenen Quellen wie Dokumenten, Literatur, Filmen und mittels eines Zeitzeugengesprächs können sie sich ein differenziertes Bild von der DDR machen; hierzu besuchen sie auch die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt. Angebot für Jugendliche der Staatlichen Regelschule Kaleidoskop Jena (geschlossene Veranstaltung) In Kooperation von Stiftung Ettersberg, EJBW und Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

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30.09.2020

Ort: Jena, Historisches Rathaus, Rathausdiele, Markt 1
Zeit: 16:00
Jena, Historisches Rathaus, Rathausdiele, Markt 1Ausstellungseröffnung: Wut. Mut. Hoffnung. - 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung Ausstellung mit Fotografien von Guntard Linde

Wut. Mut. Hoffnung. 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung Ausstellung mit Fotografien von Guntard Linde Der Fotograf Guntard Linde (geb. 1939) hat die großen Veränderungen in seinem Land vom Herbst 1989 bis in die 1990er Jahre auf Kundgebungen und Demonstrationen mitverfolgt. Sein Blick richtet sich dabei auf Menschengruppen, die sich aktiv an der Neugestaltung beteiligen, die versuchen, eigene Vorstellungen in den Vereinigungsprozess einzubringen. Seine Bilder spiegeln die Erwartungen und Gefühle wieder, die sich mit dieser Aufbruchzeit verbinden. Die Serien, aus denen in der Ausstellung eine Auswahl gezeigt wird, entstanden in Berlin und Jena. Doris Weilandt, Kuratorin

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16:00
30.09.2020

Ort: Gerstungen, Philipp-Melanchthon-Gymnasium
Zeit: 19:00 Uhr
Gerstungen, Philipp-Melanchthon-GymnasiumFilm & Gespräch: Feindberührung (Dokumentarfilm von Heike Bachelier, D 2010 – öffentliche Vorführung)

Die DDR, vor 30 Jahren. Ein Student stellt zu viele Fragen, wird exmatrikuliert und in die Produktion geschickt. Auf der Suche nach intellektueller Beschäftigung sucht er die Evangelische Studentengemeinde (ESG) in Magdeburg auf. Dort äußert er öffentlich seine Meinung. Ein anderer junger Mann glaubt an den sozialistischen Weg und begibt sich zur ESG, um dort kritisch eingestellte Jugendliche vom Sozialismus zu überzeugen. Er wird von der Staatssicherheit angeworben und berichtet als IM “Hans Kramer” über einen besonders aufmüpfigen jungen Mann. Das Ministerium für Staatssicherheit beordert “Hans Kramer”, sich näher mit dem “Feind” anzufreunden. Mit fatalen Folgen. Die Akten der Staatssicherheit von damals und die emotionale Begegnung der beiden Männer heute fügen sich zu einer Geschichte von Freundschaft und Verrat, von Hoffnung und Enttäuschung, von Schuld und Vergebung. Eine Zeit wird lebendig, in der das Ministerium für Staatssicherheit sein IM-Netz in jedem Winkel der sozialistischen Gesellschaft knüpfte und menschliche Gefühle missbrauchte um die DDR zu kontrollieren

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19:00 Uhr
30.09.2020
bis 01.10.2020

Ort: Gerstungen, Philipp-Melanchthon-Gymnasium
Zeit: 8:00
Gerstungen, Philipp-Melanchthon-GymnasiumKooperationsseminar: Feindberührung - Aufarbeitung – Versöhnung?

Der Verrat Hartmut Rosingers als IM „Hans Kramer“ brachte dem Magdeburger ESG-Mitglied Peter Wulkau vier Jahre und sechs Monate Haft in DDR-Gefängnissen ein. 30 Jahre später treffen sich die beiden wieder und trauen sich, einen aufrichtigen Blick in das wahre Leben des anderen zu werfen. Eine Zeit wird lebendig, in der das Ministerium für Staatssicherheit sein IM-Netz in jedem Winkel der sozialistischen Gesellschaft knüpfte. Seit 2006 stellen sich beide ihrer Vergangenheit in Schülerprojekten. Seit 2011 gibt es den Dokumentarfilm „Feindberührung“. Das Seminar verbindet Zeitzeugengespräch, Quellenstudium, Filmerlebnis und Diskussion und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in kritischer Auseinandersetzung mit diesen Angeboten und im Gespräch mit Pädagogen ein eigenes Bild von den Vorgängen vor 40 Jahren zu machen, zu einer eigenständigen Beurteilung der damals agierenden Menschen sowie den gesellschaftlichen Umständen ihrer Handelns zu gelangen und Schlussfolgerungen für ihr eigenes Leben und Verhalten zu ziehen. Angebot für Jugendliche des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums Gerstungen (geschlossene Veranstaltung) In Kooperation des Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

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8:00
01.10.2020
bis 10.11.2020

Ort: Jena, Historisches Rathaus, Rathausdiele, Markt 1
Zeit: 09:00
Jena, Historisches Rathaus, Rathausdiele, Markt 1Wut. Mut. Hoffnung. - 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung Ausstellung mit Fotografien von Guntard Linde

Wut. Mut. Hoffnung. 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung Ausstellung mit Fotografien von Guntard Linde Der Fotograf Guntard Linde (geb. 1939) hat die großen Veränderungen in seinem Land vom Herbst 1989 bis in die 1990er Jahre auf Kundgebungen und Demonstrationen mitverfolgt. Sein Blick richtet sich dabei auf Menschengruppen, die sich aktiv an der Neugestaltung beteiligen, die versuchen, eigene Vorstellungen in den Vereinigungsprozess einzubringen. Seine Bilder spiegeln die Erwartungen und Gefühle wieder, die sich mit dieser Aufbruchzeit verbinden. Die Serien, aus denen in der Ausstellung eine Auswahl gezeigt wird, entstanden in Berlin und Jena. Doris Weilandt, Kuratorin Eine Ausstellung des Stadtteilbüros Winzerla in Kooperation mit der Stadt Jena und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

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09:00
04.10.2020

Ort: Camburg, Stadtmuseum, Am Amtshof 1-2
Zeit: 15:00
Camburg, Stadtmuseum, Am Amtshof 1-2Buchvorstellung mit Harald Jähner: Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955

Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den „Umerzieher“ Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem „Versandgeschäft für Ehehygiene“ alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben. Das Buch wurde ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse als bestes Sachbuch 2019.

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15:00
05.10.2020
bis 16.10.2020

Ort: Jena, Goethegalerie, Goethestraße 3
Zeit: 09:00 Uhr
Jena, Goethegalerie, Goethestraße 3ErziehungsZwang - ZwangsErziehung. – Ausstellung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau „Ziel: Umerziehung! Die Geschichte repressiver Heimerziehung der DDR“

Das gesetzlich festgelegte Erziehungsziel des DDR-Bildungssystems war die Herausbildung „sozialistischer Persönlichkeiten“. Dazu schuf das Ministerium für Volksbildung u.a. das System der Spezialheime der DDR-Jugendhilfe. Kinder und Jugendliche, die in die Spezialheime eingewiesen wurden, galten als „schwererziehbar“ oder „verhaltensgestört“. Dehnbare Begriffe, die jegliche Form unangepassten Verhaltens mit einbeziehen konnten. Die gesamte Methodik des Systems Spezialheime war darauf ausgerichtet, durch „Umerziehung“ die Jugendlichen in das sozialistische System einzufügen. Die Wanderausstellung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau behandelt die Heimerziehung in der DDR und gibt einen Überblick zu den verschiedenen Umerziehungseinrichtungen. Thematisiert werden dabei auch die persönlichen Erfahrungen ehemaliger Heimkinder sowie die Auswirkungen der Heimerziehung auf das Leben der Betroffenen.

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09:00 Uhr
05.10.2020

Ort: Altenburg, Volkshochschule Altenburger Land, Hospitalplatz 6
Zeit: 18:00
Altenburg, Volkshochschule Altenburger Land, Hospitalplatz 6Ilse Nagelschmidt: Berühmte Frauen. Lebenswege und Visionen: Nelly Sachs (1891 - 1970)

„Sprache als Verwandlung von Welt“ Die jüdische Poetin Nelly Sachs (1891-1970) hat ihre Existenz in der Dichtung und ihre Heimat in der deutschen Sprache gefunden. Sie hat den nationalsozialistischen Terror überlebt und konnte durch die Vermittlung von Selma Lagerlöf nach Schweden emigrieren. Der Tod, so hat sie es selbst gesagt, war ihr Lehrmeister. Schreiben bedeutete für sie Trauerarbeit, nur so gelingt es, die Toten zu begraben. Der kranke Schmetterling Weiß bald wieder vom Meer – Dieser Stein Mit der Inschrift der Fliege Hat sich mir in die Hand gegeben – An Stelle von Heimat Halte ich die Verwandlung von Welt Eine Vortragsveranstaltung im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“

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18:00
05.10.2020

Ort: Hermsdorf, Stadtbibliothek, Am Alten Versuchsfeld 1
Zeit: 19:00
Hermsdorf, Stadtbibliothek, Am Alten Versuchsfeld 1Buchvorstellung mit Jens Mühling: Schwere See. Eine Reise um das Schwarze Meer

„Schwere See“ porträtiert das Schwarze Meer als Lebensraum. Geschrieben in Form einer Reisereportage, die den Leser im Kreis um das eurasische Binnengewässer führt, schlägt das Buch gleichzeitig Haken in die Historie, thematisiert Konflikte unter den Anrainern, setzt sich mit der Umwelt- und Wirtschaftssituation des Gewässers auseinander und trägt Sagen, Legenden und literarische Annäherungen zusammen, Ein Leitmotiv wird dabei der Umgang mit Grenzen sein: Quer durch das Meer verläuft die geographische Grenze zwischen Europa und Asien. Orthodoxe Russen, Ukrainer, Georgier und Bulgaren treffen im Schwarzmeer-raum auf muslimische Türken und Krimtataren, rumänische Katholiken, jüdische Karäer und russische Altgläubige. Wirtschaftliche Interessen verbinden und trennen die Schwarzmeeranrainer, politische Differenzen, unterschiedliche Geschichtsbilder und abweichen-de Zukunftsvisionen prägen ihren Blick auf das Gewässer, an dessen Ufern sie sich begegnen. Aus großer Nähe, relevant, poetisch, humorvoll und eindringlich erzählt Jens Mühling von einem Meer zwischen den Trennlinien Europas, von seinen Anwohnern, seiner Vergangenheit und Zukunft - und führt uns dabei anschaulich vor Augen, dass alle Grenzen letztlich fließende sind.

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19:00
06.10.2020

Ort: Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1
Zeit: 18:00 Uhr
Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1 ErziehungsZwang - ZwangsErziehung. – Film & Gespräch mit Roland Steiner: „Heim“ (DDR 1978) | „Jugendwerkhof“ (DDR 1982)

„Heim“ dokumentiert die Berichte Jugendlicher im Hinblick auf ihre Herkunft, das Leben im Heim und ihre Probleme und Sorgen. „Jugendwerkhof“ von Roland Steiner begleitet über mehrere ochen verschiedene Jugendliche in einem Werkhof und zeigt die dort angewandten Erziehungspraktiken. „Heim“ wurde in der DDR nicht öffentlich gezeigt; „Jugendwerkhof“ lief nur einmal auf dem DOK-Festival in Leipzig und wurde danach verboten.

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18:00 Uhr
06.10.2020

Ort: Europäisches Informations-Zentrum - Europe Direct Erfurt, Anger 39, 99084 Erfurt
Zeit: 18:00 Uhr
Europäisches Informations-Zentrum - Europe Direct Erfurt, Anger 39, 99084 Erfurt US-Präsidentschaftswahl - Konsequenzen für Europa

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Julian Müller-Kaler, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin US-Präsidentschaftswahl - Konsequenzen für Europa Am 3. November findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt - in einer Zeit, die durch Covid-19 und den massiven Einbruch der US-Wirt¬schaft mit hoher Arbeitslosigkeit sowie mit dem Tod von George Floyd und den Black Lives Matter Demonstrationen eine zutiefst verunsicher¬te und polarisierte Gesellschaft zeigt. Der Rückhalt bei den Republi¬kanern für Präsident Donald Trump ist groß, da er große Teile seines Wahlprogramms durchsetzen konnte. In den Umfragen aber liegt der Demokrat und frühere US-Vizepräsident Joe Biden vorne. Ein harter Wahlkampf zeichnet sich ab. Welche Ziele verfolgen beide Kandidaten und welche Auswirkungen wird die aktuelle Krise auf Mobilisierung und Abstimmungsverhalten der Amerikaner*innen haben? Die Außenpolitik Trumps hat international zu Verunsicherung geführt. Traditionell sind die USA und die EU wichtige Partner. Gemeinsam bil-den sie den größten globalen Markt mit einem Gesamthandel im Wert von über 1,3 Bill. Euro jährlich. Und dennoch prägen Konflikte im Han-del, in der Außen- und Sicherheitspolitik die aktuelle Debatte. Mit der Politik des „America first“ und der Ablehnung des Multilateralismus ist das Vertrauen in die Verlässlichkeit der USA als internationale Ord-nungsmacht geschwunden. Es wachsen Zweifel an der Einigkeit und Funktionsfähigkeit der NATO, deren Ursache die USA dagegen in dem mangelnden Engagement der Europäer, insbesondere Deutschlands, sehen. Welche Konsequenzen hat der Ausgang der Präsidentschafts¬wahl auf das Verhältnis zu Europa? Muss sich die EU auf eine neue geo¬politische Lage einstellen, die ein geeintes und starkes Europa fordert, um im Machtgefüge USA–China–Russland seinen Platz zu finden? Julian Müller-Kaler ist USA-Experte im Ame¬rika Programm der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin sowie Fellow in der Foresight, Strategy and Risks Initiative des Atlantic Council in Washington D.C. Nach dem Studium in Deutschland und China war er Fulbright-Schumann Stipendiat an der Georgetown University und Consultant im Büro des deutschen Exekutivdirektors der Weltbank. Zur Information und Diskussion laden wir herzlich ein. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich: martina.uth@tsk.thueringen.de

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18:00 Uhr
06.10.2020

Ort: Sondershausen, Bürgerzentrum Cruciskirche, Crucisstraße 8
Zeit: 19:00
Sondershausen, Bürgerzentrum Cruciskirche, Crucisstraße 8Buchvorstellung mit Jens Mühling: Schwere See. Eine Reise um das Schwarze Meer

„Schwere See“ porträtiert das Schwarze Meer als Lebensraum. Geschrieben in Form einer Reisereportage, die den Leser im Kreis um das eurasische Binnengewässer führt, schlägt das Buch gleichzeitig Haken in die Historie, thematisiert Konflikte unter den Anrainern, setzt sich mit der Umwelt- und Wirtschaftssituation des Gewässers auseinander und trägt Sagen, Legenden und literarische Annäherungen zusammen, Ein Leitmotiv wird dabei der Umgang mit Grenzen sein: Quer durch das Meer verläuft die geographische Grenze zwischen Europa und Asien. Orthodoxe Russen, Ukrainer, Georgier und Bulgaren treffen im Schwarzmeer-raum auf muslimische Türken und Krimtataren, rumänische Katholiken, jüdische Karäer und russische Altgläubige. Wirtschaftliche Interessen verbinden und trennen die Schwarzmeeranrainer, politische Differenzen, unterschiedliche Geschichtsbilder und abweichen-de Zukunftsvisionen prägen ihren Blick auf das Gewässer, an dessen Ufern sie sich begegnen. Aus großer Nähe, relevant, poetisch, humorvoll und eindringlich erzählt Jens Mühling von einem Meer zwischen den Trennlinien Europas, von seinen Anwohnern, seiner Vergangenheit und Zukunft - und führt uns dabei anschaulich vor Augen, dass alle Grenzen letztlich fließende sind.

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19:00
07.10.2020

Ort: Willy B., Willy-Brandt-Platz 1, Erfurt
Zeit: 9:30 Uhr
Willy B., Willy-Brandt-Platz 1, ErfurtWilly Brandt in Erfurt. 19. März 1970

Führung in Erinnerung an das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen mit Stadtführer Roland Büttner: Am 19. März 1970 trafen sich im damaligen Interhotel Erfurter Hof Willy Brandt und Willi Stoph zum ersten gesamtdeutschen Gipfeltreffen. An dieses Ereignis soll zum 50. Jahrestag mit zwei Führungen vor Ort und Besichtigung des Zimmers, in dem Willy Brand ans Fenster getreten ist, erinnert werden. Der Erfurter Stadtführer Roland Büttner ist seit vielen Jahrzehnten seiner Wahlheimatstadt Erfurt sehr verbunden. Deshalb engagiert er sich in vielen Bereichen für die Thüringer Landeshauptstadt. Gerne führt er Touristen und auch interessierte Erfurter durch seine Stadt und wählt besonders für letztere immer wieder neue Themenbereiche, um die Stadt aus ganz verschiedenen Perspektiven zu entdecken. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung per Mail unter fam.buettner@gmx.net oder per Telefon (0361 6463981) erforderlich. Buchvorstellung: „Willy Brandt in Erfurt – 19. März 1970“ mit dem Autor Jan Schönfelder: Erfurt, 19. März 1970. Bundeskanzler Willy Brandt trifft DDR-Ministerpräsident Willi Stoph. Zum ersten Mal seit der Teilung kommen deutsche Spitzenpolitiker aus Ost und West zu einem Gipfeltreffen zusammen. Doch nicht der Handschlag zwischen Brandt und Stoph geht in die Geschichtsbücher ein, sondern der Jubel der Erfurter: „Willy Brandt ans Fenster!“ fordern sie. Tatsächlich zeigt sich der bundesdeutsche Gast kurz am Erkerfenster des Tagungshotels. Was ging in diesem Moment in Brandt vor? Was passierte in Erfurt hinter den Kulissen? Und warum tappte Brandt bei seinem kurzen Buchenwald-Besuch in die Falle? Wie bereiteten sich Bundesnachrichtendienst und Staatssicherheit auf den Besuch vor? – Ein spannender Moment deutscher Zeitgeschichte. Dr. Jan Schönfelder ist Historiker und Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk (Landesfunkhaus Thüringen). Schwerpunkt seiner Forschung ist die Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie Studien zur Thüringer Lokalgeschichte. Nachdem wir coronabedingt unsere Veranstaltung im März absagen mussten, holen wir die Veranstaltung nun am Vortag des Todestages von Willy Brandt nach.

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9:30 Uhr
08.10.2020

Ort: Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1
Zeit: 18:00 Uhr
Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1ErziehungsZwang - ZwangsErziehung. – Film & Gespräch mit Prof. Dr. Diana Düring: „Bürgschaft für ein Jahr“ (DDR 1981)

Im Film „Bürgschaft für ein Jahr wird auf die Rolle Ehrenamtlicher in der Jugendhilfe der DDR eingegangen. Im Zentrum des Films steht Nina Kern, deren Kinder aufgrund ihres Lebenswandels in einem Kinderheim untergebracht werden. Auf dem Weg ihre Kinder wieder selbst zu betreuen soll sie durch zwei ehrenamtlichen Helfer*innen unterstützt werden, welche teils mehr teils weniger von ihrem „gesellschaftlichen Auftrag“ überzeugt sind.

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18:00 Uhr
08.10.2020

Ort: Meiningen, Stadt- und Kreisbibliothek "Anna Seghers", Ernestinerstraße 38
Zeit: 19:00
Meiningen, Stadt- und Kreisbibliothek "Anna Seghers", Ernestinerstraße 38Ilse Nagelschmidt: Berühmte Frauen. Lebenswege und Visionen: Anna Seghers (1900 - 1983)

Anna Seghers (1900-1983): Ein Jahrhundertschicksal zwischen Widerstand, Fremdheit, Anpassung und Selbstbestimmung „Es gab dabei zwei Linien: Erzählen, was mich heute erregt, und die Farbigkeit von Märchen. Das hätte ich am liebsten vereint und wusste nicht wie.“ Dieser Satz gilt als eine Voraussetzung zur Interpretation des Werkes von Anna Seghers. In ihm wird die Verbindung zwischen dem sozialen und politischen Engagement und den märchen- sowie mythenhaften Elementen zum Programm erhoben. An der Werk- und Lebensbiographie der Autorin werden ausgewählte Motive als auch bearbeitete Stoffe vorgestellt.

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19:00
09.10.2020

Ort: Stadt- und Kreisbibliothek Bad Salzungen, Kurhausstraße 12, Bad Salzungen
Zeit: 19:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Bad Salzungen, Kurhausstraße 12, Bad SalzungenOstdeutsche Identitäten zwischen Transformationserfahrung und DDR-Vergangenheit

Vortrag Dr. Jörg Ganzenmüller: Ostdeutsche Identitäten zwischen Transformationserfahrung und DDR-Vergangenheit Auch 30 Jahre nach der deutschen Einheit denken wir noch stark in Kategorien von West- und Ostdeutschland. Dabei gab es vor 1989 keine ostdeutsche Identität, diese hat sich erst im Zuge des deutschen Vereinigungsprozesses herausgebildet. Der Vortrag diskutiert, aus welchen historischen Erfahrungen vor und nach 1989 sich eine ostdeutsche Identität speist und ob es überhaupt so etwas wie eine „kollektive Identität“ gibt. Dr. Jörg Ganzenmüller ist Osteuropahistoriker und Professor für europäischen Diktaturenvergleich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er leitet die Stiftung Ettersberg in Weimar. Eintritt frei! Anmeldung erforderlich unter: 03695/671673. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona- bedingten Hinweise.

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19:00 Uhr
09.10.2020

Ort: Bad Klosterlausnitz, Bibliothek, Kirchgasse 5
Zeit: 20:00 Uhr
Bad Klosterlausnitz, Bibliothek, Kirchgasse 5Buchvorstellung mit Mona Krassu: „Falsch erzogen“

Solveig Eckstein hat viele Träume. Zum Beispiel diesen, eine herausragende Schauspielerin zu werden. Bereits in den ersten Schuljahren liest sie Gedichte von Eva Strittmatter. Obwohl sie diese nicht versteht, ist sie vom Klang der Worte begeistert. Solveigs Liebe zur Literatur und zum Schauspiel festigt sich, als sie im Rahmen der Timurarbeit die Schauspielerin Eleonore Sattler kennenlernt. Diese Frau gibt ihr Halt in einer Zeit, in der sich die Eltern immer öfter streiten und schließlich trennen. Anfangs aus Unwissenheit, später als Auflehnung gegen ihren Stiefvater Hartmut, gerät Solveig zunehmend in Konflikt mit dem Diktaturstaat DDR. Heimlich trifft sie sich mit anderen Jugendlichen im „Bau“, einem Abrisshaus, in dem sie die Musik von Udo Lindenberg hören und selbst texten und musizieren. Was passiert in einer Diktatur mit Kindern, die schon als Schüler nicht ins sozialistische System passen? Die Genossen und Funktionäre in der DDR haben ihre Methoden. Sie nutzen auch die Mittel der Medizin, wenn es darum geht, junge Menschen auf Linie zu bringen. Wie Mädchen und junge Frauen in den sogenannten Tripperburgen gedemütigt und misshandelt wurden, ist unfassbar. Im Roman „Falsch erzogen“ erzählt Mona Krassu die Geschichte eines dieser Mädchen.

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20:00 Uhr
12.10.2020

Ort: Camburg, Stadtmuseum, Am Amtshof 1-2
Zeit: 19:30
Camburg, Stadtmuseum, Am Amtshof 1-2Andreas Speit: Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend "nationale Graswurzelarbeit " zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herren alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren, Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit "Volksschutz" zu verbinden und eine angebliche "Überfremdung" zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. „Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr“ (2017); „Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ (2018). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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13.10.2020

Ort: Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1
Zeit: 18:00 Uhr
Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1 ErziehungsZwang - ZwangsErziehung. – Film & Gespräch mit Wolfgang Rosenkötter: „Freistatt“ (D 2014)

Die Veranstaltung widmet sich historischen Aspekten der Jugendhilfe im Westdeutschland der 1950er bis 1970er Jahre. Der Spielfilm von Marc Brummund erzählt die Geschichte des 14-jährigen Wolfgang, welcher in den 1960er Jahren auf Drängen seines Stiefvaters in einem Erziehungsheim untergebracht wird. Hier wird unter dem Deckmantel der christlichen Fürsorge vor allem das Prinzip der Erziehung durch Arbeit gelebt. Der Film zeigt weiter die unterschiedlichen Dynamiken der Gewalt in der Einrichtung, welche nicht nur vom Personal ausgeübt wird, sondern aufgrund von Hackordnungen, Frustration und Ausweglosigkeit auch unter den Jugendlichen entsteht.

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18:00 Uhr
13.10.2020

Ort: Pößneck, Stadtbibliothek Bilke, Klosterplatz 1
Zeit: 19:30
Pößneck, Stadtbibliothek Bilke, Klosterplatz 1 Markus Decker: Was ich dir schon immer mal sagen wollte. Ost-West-Gespräche

Markus Decker hat sich mit 14 kompetenten Gesprächspaaren aus Ost und West getroffen. Er diskutierte unter anderem mit Andreas Dresen und Axel Prahl, Rainald Grebe und Hans-Eckardt Wenzel, Anke Domscheit-Berg und Gesine Schwan, Reiner Haseloff und Winfried Kretschmann, Esra Kücük und Anne Wizorek, Lutz Rathenow und Bernd Riexinger, Arne Friedrich und Axel Kruse über den Prozess des Zusammenwachsens in ihrem jeweiligen Umfeld. Es geht um Freiheit und Frauenrechte, um Freundschaft, Glaube und Liebe, um Solidarität und um Fußball. Für den Blick von außen sorgen eine französische und eine polnische Deutschland-Korrespondentin. Entstanden sind vielschichtige Gespräche - so lebendig wie die Einheit selbst.

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19:30
13.10.2020

Ort: Mühlhausen, Haus der Kirche, Kristanplatz 1
Zeit: 19:30
Mühlhausen, Haus der Kirche, Kristanplatz 1Andreas Speit: Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. „Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr“ (2017); „Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ (2018). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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13.10.2020

Ort: Neustadt an der Orla, Karl-Theodor-Liebe-Buchhandlung, Ernst-Thälmann-Str. 74
Zeit: 19:30 Uhr
Neustadt an der Orla, Karl-Theodor-Liebe-Buchhandlung, Ernst-Thälmann-Str. 74"Schmuggler, Spitzel und Tschekisten. Wie Stasi und KGB den Bibelschmuggel in die Sowjetunion bekämpften"

Vortrag und Gespräch: Die absichtliche Verknappung von religiöser Literatur war ein wichtiges Instrument der sowjetischen Staatsmacht, um kirchliches Leben zu unterdrücken. Missionsgesellschaften unterstützten deshalb Gemeinden in der Sowjetunion durch illegale Lieferungen religiöser Literatur. Dafür nutzten sie unter anderem Transportwege über die DDR und das dortige Netzwerk von Verbindungspersonen. Über Jahrzehnte hinweg versuchten MfS und KGB gemeinsam, das "Schmuggler-Netzwerk" zu zerschlagen. Dieses Ziel wurde aber nie erreicht. Der Funktionsweise der Zusammenarbeit und den Gründen für ihre Ineffizienz geht diese Studie nach. Referentin: Dr. Ann-Kathrin Reichardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Forschung des BStU Veranstalter: Katholisches Forum im Land Thüringen in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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19:30 Uhr
14.10.2020

Ort: Hildburghausen, Kreisvolkshochschule Joseph Meyer, Obere Marktstraße 44
Zeit: 18:00
Hildburghausen, Kreisvolkshochschule Joseph Meyer, Obere Marktstraße 44Markus Decker: Was ich dir immer schon mal sagen wollte. Ost-West-Gespräche

Markus Decker hat sich mit 14 kompetenten Gesprächspaaren aus Ost und West getroffen. Er diskutierte unter anderem mit Andreas Dresen und Axel Prahl, Rainald Grebe und Hans-Eckardt Wenzel, Anke Domscheit-Berg und Gesine Schwan, Reiner Haseloff und Winfried Kretschmann, Esra Kücük und Anne Wizorek, Lutz Rathenow und Bernd Riexinger, Arne Friedrich und Axel Kruse über den Prozess des Zusammenwachsens in ihrem jeweiligen Umfeld. Es geht um Freiheit und Frauenrechte, um Freundschaft, Glaube und Liebe, um Solidarität und um Fußball. Für den Blick von außen sorgen eine französische und eine polnische Deutschland-Korrespondentin. Entstanden sind vielschichtige Gespräche - so lebendig wie die Einheit selbst.

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18:00
14.10.2020

Ort: Gera, Stadt- und Regionalbibliothek, Puschkinplatz 7
Zeit: 19:30
Gera, Stadt- und Regionalbibliothek, Puschkinplatz 7Andreas Speit: Rechte Egoshooter. Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat

Eine verschlossene Holztür der Synagoge verhinderte ein größeres Massaker. Am 9. Oktober 2019 wollte in Halle der Rechtsextremist Stephan Balliet die dort versammelten Juden hinrichten. Mit selbstgebauten Waffen schoss er auf die Tür, warf eigens hergestellte Sprengsätze. Die Anleitungen dafür hatte er aus dem Internet. Online konnten Gleichgesinnte live zusehen, wie er zwei Menschen in der Nähe hinrichtete. Mit einer Heimkamera übertrug er die Morde auf ein spezielles Portal für Computerspiel-Videos. Er ahmte damit einen rechtsextremen Ego-Shooter aus Neuseeland nach, der wenige Monate zuvor die Tötung von 51 Menschen live über Facebook verbreitet hatte. Was treibt diese Männer vom Bildschirm zur realen Gewalt auf der Straße? Das Buch geht den Spuren der Attentäter nach und zeigt die besonderen Radikalisierungsmechanismen im Netz auf. Sie erklären die Hintergründe und Motive der „einsamen Wölfe“, die in ihren rechten Online-Gemeinden toxische Männlichkeit und Frauenhass pflegen. Einblicke in eine Welt, die vielen unbekannt ist. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. Reichsbürger – Die unterschätzte Gefahr (2017); Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten (2018); Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos (2019). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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19:30
14.10.2020

Ort: Sondershausen, Gemeindehaus St. Elisabeth, Richard-Wagner-Straße 1
Zeit: 19:30 Uhr
Sondershausen, Gemeindehaus St. Elisabeth, Richard-Wagner-Straße 1"Schmuggler, Spitzel und Tschekisten. Wie Stasi und KGB den Bibelschmuggel in die Sowjetunion bekämpften"

Vortrag und Gespräch: Die absichtliche Verknappung von religiöser Literatur war ein wichtiges Instrument der sowjetischen Staatsmacht, um kirchliches Leben zu unterdrücken. Missionsgesellschaften unterstützten deshalb Gemeinden in der Sowjetunion durch illegale Lieferungen religiöser Literatur. Dafür nutzten sie unter anderem Transportwege über die DDR und das dortige Netzwerk von Verbindungspersonen. Über Jahrzehnte hinweg versuchten MfS und KGB gemeinsam, das "Schmuggler-Netzwerk" zu zerschlagen. Dieses Ziel wurde aber nie erreicht. Der Funktionsweise der Zusammenarbeit und den Gründen für ihre Ineffizienz geht diese Studie nach. Referentin: Dr. Ann-Kathrin Reichardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Forschung des BStU Veranstalter: Katholisches Forum im Land Thüringen in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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19:30 Uhr
15.10.2020

Ort: Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1
Zeit: 18:00 Uhr
Jena, Kino im Schillerhof, Helmboldstraße 1ErziehungsZwang - ZwangsErziehung. – Film & Gespräch mit Friedhelm Peters (EHS Dresden) , Carsten Nöthling (DKSB Thüringen): „Systemsprenger (D 2019)

Der letzte Abend im Rahmen der Filmreihe „ErziehungsZwang – ZwangsErziehung“ verhandelt anhand des Spielfilms von Nora Fingscheidt aktuelle Problemstellungen der Jugendhilfe. Im Mittelpunkt des Spielfilms steht die Geschichte der 9-jährigen Benni, die durch diverse Angebote und Maßnahmen der Jugendhilfe ‚weitergereicht‘ wird und doch eigentlich nur bei ihrer Mutter leben will. Im Filmgespräch danach geht es um die kritische Auseinandersetzung mit Zwangselementen in öffentlich verantworteter Erziehungshilfe heute.

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18:00 Uhr
15.10.2020

Ort: Arnstadt, Musikschule Arnstadt-Ilmenau, Unterm Markt 1
Zeit: 19:00
Arnstadt, Musikschule Arnstadt-Ilmenau, Unterm Markt 1Andreas Speit: Rechte Egoshooter. Von der virtuellen Hetze zum Livestream-Attentat

Eine verschlossene Holztür der Synagoge verhinderte ein größeres Massaker. Am 9. Oktober 2019 wollte in Halle der Rechtsextremist Stephan Balliet die dort versammelten Juden hinrichten. Mit selbstgebauten Waffen schoss er auf die Tür, warf eigens hergestellte Sprengsätze. Die Anleitungen dafür hatte er aus dem Internet. Online konnten Gleichgesinnte live zusehen, wie er zwei Menschen in der Nähe hinrichtete. Mit einer Heimkamera übertrug er die Morde auf ein spezielles Portal für Computerspiel-Videos. Er ahmte damit einen rechtsextremen Ego-Shooter aus Neuseeland nach, der wenige Monate zuvor die Tötung von 51 Menschen live über Facebook verbreitet hatte. Was treibt diese Männer vom Bildschirm zur realen Gewalt auf der Straße? Das Buch geht den Spuren der Attentäter nach und zeigt die besonderen Radikalisierungsmechanismen im Netz auf. Sie erklären die Hintergründe und Motive der „einsamen Wölfe“, die in ihren rechten Online-Gemeinden toxische Männlichkeit und Frauenhass pflegen. Einblicke in eine Welt, die vielen unbekannt ist. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. Reichsbürger – Die unterschätzte Gefahr (2017); Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten (2018); Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos (2019). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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19:00
15.10.2020

Ort: Grenzlandmuseum Eichsfeld, Duderstädter Straße 7, Teistungen
Zeit: 19:00 Uhr
Grenzlandmuseum Eichsfeld, Duderstädter Straße 7, TeistungenRosenkranzkommunismus - Die SED-Diktatur und das katholische Milieu im Eichsfeld 1945 - 1989

Rosenkranzkommunismus Die SED-Diktatur und das katholische Milieu im Eichsfeld 1945 - 1989 Einführung: Franz-Josef Schlichting (LZT) Dr. Christian Stöber Das Eichsfeld war ein politisches Ausnahmegebiet in der DDR, das die SED-Diktatur vor besondere Herausforderungen stellte, ja bis an den Rand der Verzweiflung trieb. Um die Einflusssphäre der katholischen Kirche zurückzudrängen und in der industriearmen Region die soziale, wirtschaftliche, aber auch kulturelle Infrastruktur auszubauen, beschloss die Partei 1959 den »Eichsfeldplan«. Aus der katholischen Hochburg sollte eine sozialistische Industrieregion werden. Christian Stöber bilanziert die Eichsfeldpolitik der SED, aber auch die gesellschaftlichen Reaktionen und Wechselwirkungen - und zeigt, wie sich das katholische Milieu mit missmutiger Anpassung, Eigensinn und weltanschaulicher Verweigerung gegenüber den staatsparteilichen Drangsalierungen und Repressionen erfolgreich zu behaupten wusste. Christian Stöber, Dr. phil., Jahrgang 1987, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung an der Phillips-Universität Marburg, Promotion zum Thema „SED-Herrschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Staatspartei und Staatssicherheit im Eichsfeld“. Seit 2017 pädagogischer und wissenschaftlicher Leiter des Grenzmuseums Schifflersgrund in Thüringen. Anmeldung erforderlich per Email an bildungsstaette@grenzlandmuseum.de oder telefonisch: 036071-900010

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19:00 Uhr
15.10.2020

Ort: Suhl, Katholisches Gemeindehaus St. Kilian, Windmühlenweg 2
Zeit: 19:30 Uhr
Suhl, Katholisches Gemeindehaus St. Kilian, Windmühlenweg 2"Schmuggler, Spitzel und Tschekisten. Wie Stasi und KGB den Bibelschmuggel in die Sowjetunion bekämpften"

Vortrag und Gespräch: Die absichtliche Verknappung von religiöser Literatur war ein wichtiges Instrument der sowjetischen Staatsmacht, um kirchliches Leben zu unterdrücken. Missionsgesellschaften unterstützten deshalb Gemeinden in der Sowjetunion durch illegale Lieferungen religiöser Literatur. Dafür nutzten sie unter anderem Transportwege über die DDR und das dortige Netzwerk von Verbindungspersonen. Über Jahrzehnte hinweg versuchten MfS und KGB gemeinsam, das "Schmuggler-Netzwerk" zu zerschlagen. Dieses Ziel wurde aber nie erreicht. Der Funktionsweise der Zusammenarbeit und den Gründen für ihre Ineffizienz geht diese Studie nach. Referentin: Dr. Ann-Kathrin Reichardt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Forschung des BStU Veranstalter: Katholisches Forum im Land Thüringen in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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19:30 Uhr
22.10.2020

Ort: Stadt- und Kreisbibliothek Saalfeld, Markt 7
Zeit: 19:00 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek Saalfeld, Markt 7Alexander Finkel spricht: Heinrich Heine. Sehnsucht, Spott und Poesie

Eine lyrische Traumreise im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ und der Kampagne „Thüringen liest“ Heinrich Heine, Jude und Humanist, hat eine besondere Beziehung zu Thüringen. In Heiligenstadt ließ er sich am 28. Juni 1825 von dem evangelischen Pfarrer Gottlob Christian Grimm taufen. Dazu sagt er selbst. „Der evangelische Glaube ist für mich das Entre Billett zur besseren Gesellschaft“. „Sehnsucht, Spott und Poesie“ ist eine literarische Traumreise. Hier kommen sowohl der analytisch-politische als auch der romantischlyrische Dichter zu Wort. In gewohnt unterhaltsamer Weise bringt Finkel die Texte Heines auf die Bühne. Heines blumige Sprache, sein reflektierender Scharfblick und sein oft musikalisches Versmaß sind der Garant für beste und zum Teil tiefsinnige Unterhaltung. Alexander Finkels interpretiert diese Verse ohne akademischen Überbau. Die Emotionen und Empfindungen Heines sind es, die er lebendig und für das Auditorium erfahrbar macht. Es ist fast so also ob Alexander Finkel in der Figur des Heinrich Heine aufgeht und diesen in einer privaten Wohnzimmerathmosphäre erzählen lässt. Heinrich Heine, ein deutscher Dichter und Denker. Keiner polarisierte wie er. Und tut es heute noch. Die Auswahl der Texte ist subjektiv, persönlich. Sie sollen nicht im akademischen Gewand daherkommen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Heine selbst wird Zeugnis ablegen. Seine Verse sprechen von unerfüllten Sehnsüchten, schaffen Raum für Spott und Ironie, eine Ironie die scharf ist, jedoch nie verletzend. Heine zeigt sich als Schelm mit spitzer Feder. Als „Narr des Glücks“ Letztendlich kommt der Romantiker und Melancholiker, der Traumbildzeichner Heine zu Wort, mit seiner Fähigkeit und Leichtigkeit sich über die Realität zu stellen. Heinrich Heine, Dichter und Denker, ein Visionär. Heine, aktueller denn je. Eintritt frei! Aufgrund der Platzbegrenzung wird um rechtzeitige Anmeldung unter Tel.-Nr.: 03671 / 598 450 gebeten. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-bedingten Hinweise.

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19:00 Uhr
29.10.2020

Ort: Rudolstadt, Stadtbibliothek, Schulplatz 13
Zeit: 19:30 Uhr
Rudolstadt, Stadtbibliothek, Schulplatz 13Tanja Langer Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung

Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durch-boxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, ver-ändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche. Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählun-gen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hör-buch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

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19:30 Uhr
30.10.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 18:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Ausstellungseröffnung: "Wohin bringt ihr uns? "Euthanasie"-Verbrechen im Nationalsozialismus

Bis zum 30. Mai 2021 wird die Ausstellung zu sehen sein

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18:00 Uhr
08.11.2020

Ort: Grenzmuseum Schifflersgrund
Zeit: 15:00 Uhr
Grenzmuseum SchifflersgrundAufarbeitung neu denken? Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven an der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Podiumsgespräch mit Prof. Rainer Eckert, Dr. Peter Wurschi, Denis Peisker und Peter Wellach Einführung: Franz-Josef Schlichting Moderation: Romy Köhler Aufarbeitung neu denken? Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven an der ehemaligen innerdeutschen Grenze Mit der Friedlichen Revolution in der DDR und der Öffnung der Regime-Archive begann vor 30 Jahren die gesellschaftliche Aufarbeitung und wissenschaftliche Erforschung der SED-Diktatur. Seither ist viel passiert: Zahllose Publikationen, vielfältige Erinnerungsorte und Bildungsangebote aber auch Gesetzesgrundlagen zur Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern sind entstanden. Im internationalen Vergleich gilt die Aufarbeitung in Deutschland als Vorbild. Zugleich riss die Debatte über den Charakter der DDR, deren historische Einordnung und Vermittlung nie ab. Die Diktatur- und Teilungsgeschichte nach 1945 ist nach wie vor ein teils hochemotionales Politikum im vereinten Deutschland, dessen freiheitliche Demokratie aktuell durch eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung herausgefordert wird. Die Umbruchserfahrungen seit 1990 scheinen die Erinnerung an die DDR zu verändern. Außerdem sind neue Generationen herangewachsen, die das Leben im geteilten Deutschland aus eigener Erfahrung kaum oder gar nicht kennen. Insofern wird im Podiumsgespräch nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach der Perspektive der Aufarbeitung gefragt: Was wurde geleistet, was versäumt? Was ist zu tun, was zu ändern? Wie kann insbesondere an der ehemaligen innerdeutschen Grenze – historisch wie auch gegenwartsbezogen – das Bewusstsein für Freiheit und Demokratie gefördert werden? Eine Kooperationsveranstaltung des Grenzmuseums Schifflersgrund mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Stiftung Naturschutz Thüringen.

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15:00 Uhr
11.11.2020

Ort: Johannes-Lang-Haus, Erfurt
Zeit: 9:00 Uhr
Johannes-Lang-Haus, Erfurt„Die Geschichte hinter den Geschichten“ – Die Themen ‚Judentum‘ und ‚Antisemitismus‘ in der Kinderliteratur- und Jugendliteratur

Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Klassenstufen im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen“ Mit der Fortbildung wird das Ziel verfolgt, Lehrpersonen verschiedener Klassenstufen Erzählungen, Romane, Grafic Novels, Kurzfilme und Spielfilme vorzustellen, in denen jüdische Geschichte im Mittelpunkt steht. Zugleich werden erprobte Modelle für den Unterricht präsentiert. Anmeldung über ThILLM: https://www.schulportal-thueringen.de/schulportal/start

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9:00 Uhr
17.11.2020

Ort: Weimar
Zeit: 09:00
WeimarModerne Medien und Meinungsbildung in der Demokratie - Fachtagung für Lehrer*innen der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer
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09:00
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Landeszentrale für politische
Bildung Thüringen