Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Datum Ort Veranstaltung Zeit
01.10.2020
bis 10.11.2020

Ort: Jena, Historisches Rathaus, Rathausdiele, Markt 1
Zeit: 09:00
Jena, Historisches Rathaus, Rathausdiele, Markt 1Wut. Mut. Hoffnung. - 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung Ausstellung mit Fotografien von Guntard Linde

Wut. Mut. Hoffnung. 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung Ausstellung mit Fotografien von Guntard Linde Der Fotograf Guntard Linde (geb. 1939) hat die großen Veränderungen in seinem Land vom Herbst 1989 bis in die 1990er Jahre auf Kundgebungen und Demonstrationen mitverfolgt. Sein Blick richtet sich dabei auf Menschengruppen, die sich aktiv an der Neugestaltung beteiligen, die versuchen, eigene Vorstellungen in den Vereinigungsprozess einzubringen. Seine Bilder spiegeln die Erwartungen und Gefühle wieder, die sich mit dieser Aufbruchzeit verbinden. Die Serien, aus denen in der Ausstellung eine Auswahl gezeigt wird, entstanden in Berlin und Jena. Doris Weilandt, Kuratorin Eine Ausstellung des Stadtteilbüros Winzerla in Kooperation mit der Stadt Jena und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

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09:00
04.11.2020

Ort: Online
Zeit: 19:00 Uhr
OnlineÖffentliche digitale Ringvorlesung »Städte ohne Rassismus«

Unsere öffentliche Ringvorlesungsreihe "Städte ohne Rassismus" mit der Bauhausuni Weimar startet am 4. November 2020 mit einem Vortrag vom Dr. Patrice G. Poutrus/Universität Erfurt über "Rassismus in Thüringen in der DDR und heute".

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19:00 Uhr
05.11.2020

Ort: Online
Zeit: 09:00 Uhr
OnlineOnline-Fachtag „Digitalisierung und Chancengleichheit - Analyse, Zugänge, Beteiligung“

In vielfältigen Lebens- und Arbeitszusammenhängen bestimmt der digitale Wandel mit all seinen Möglichkeiten und Veränderungen unser Denken und Handeln. Die sich dadurch beschleunigende Mediatisierung hat vielfältige Auswirkungen auf gesellschaftliches Zusammenleben, die Interaktion zwischen Menschen und digitalen Technologien, dem Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, sowie Identitätsbildung mit und in virtuellen Räumen. Von 9 bis 12 Uhr findet der Fachtag statt und ab 19 Uhr die Werkstatt. Die Fachtagung findet in Kooperation der Fachhochschule Erfurt, Der Kinderschutzbund Landesverband Thüringen, dem Institut für kommunal Planung und Entwicklung, der Digitalagentur Thüringen und der Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen statt.

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09:00 Uhr
09.11.2020

Ort: Online via soziale Medien
Zeit: 19:00 Uhr
Online via soziale MedienBuchvorstellung: Ronen Steinke: Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt

Als in Halle ein schwer bewaffneter Rechtsterrorist in die Synagoge einzudringen versuchte, hielt ihn nur eine schwere Holztür auf. Um diese Tür zu bekommen, die den Menschen das Leben rettete, mussten sich die Gemeindemitglieder aber ans Ausland wenden, denn der deutsche Staat wollte ihnen das nicht finanzieren. Ronen Steinke berichtet aus jüdischen Gemeinden, die um jeden Cent ringen müssen und für ihren Schutz selbst bezahlen. Er beleuchtet die Arbeit von Polizei-Ermittlern, die Gewaltopfer abwimmeln und nicht ernst nehmen. Dadurch entsteht ein großes Dunkelfeld für antisemitische Hasskriminalität. Es entsteht auch ein Raum der Straflosigkeit für die Täter, der häufig ein Moment ihrer Radikalisierung ist. Er beschreibt den Doppelmord in Erlangen an Shlomo Lewin, langjähriger Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, und seiner Lebensgefährtin Frida Poeschke, bei denen die Ermittler die Schuld bei den Juden selbst sahen. Das war im Dezember 1980, lange vor dem NSU, doch mit einem ähnlichen polizeilichen Grundmuster, das die Opfer zu Verdächtigen machte, während der Rechtsterrorismus nicht in den Blick geriet. Ronen Steinke, Redakteur und Journalist der Süddeutschen Zeitung, liefert ein vielschichtiges wie beunruhigendes Porträt jüdischen Lebens in Deutschland. Es ist eine Anklage gegen das Versagen des Staates im Kampf gegen den Antisemitismus und beim Schutz seiner jüdischen Bürger. Steinke promovierte in Jura mit einer Arbeit zu Kriegsverbrechertribunalen nach 1945. 2013 erschien seine Biografie "Fritz Bauer. Oder Auschwitz vor Gericht", die zur Grundlage für den preisgekrönten Kinofilm "Der Staat gegen Fritz Bauer" wurde. In seinem letzten Buch "Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin" recherchierte er die Geschichte des ägyptischen Arztes Mohamed Helmy. ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und daher sehr begrenzter Platzkapazitäten ist eine Anmeldung mit Wohnanschrift oder Telefonnummer aufgrund der Dokumentationspflicht zwingend erforderlich. Ohne bestätigte Anmeldung kann eine Teilnahme nicht gewährleistet werden. Anmeldung bitte an: LZT_PF@tsk.thueringen.de Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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19:00 Uhr
11.11.2020

Ort: Uni Jena, Carl-Zeiss-Straße 3, Hörsaal 3
Zeit: 18:00 Uhr
Uni Jena, Carl-Zeiss-Straße 3, Hörsaal 3Omri Boehm: Israel - eine Utopie

Israel - eine Utopie Omri Boehm Zwischen einem jüdischen Staat und einer liberalen Demokratie besteht ein eklatanter Widerspruch, sagt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn Jude ist, wer „jüdischen Blutes“ ist. In einem großen Essay entwirft er die Vision eines ethnisch neutralen Staates, der seinen nationalistischen Gründungsmythos überwindet und so endlich eine Zukunft hat. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Israel dramatisch verändert: Während der religiöse Zionismus immer mehr Zuspruch erfährt, fehlt es der Linken an überzeugenden Ideen und Konzepten. Die Zwei-Staaten-Lösung gilt weithin als gescheitert. Angesichts dieses Desasters plädiert Omri Boehm dafür, Israels Staatlichkeit neu zu denken: Nur die Gleichberechtigung aller Bürger kann den Konflikt zwischen Juden und Arabern beenden. Aus dem jüdischen Staat und seinen besetzten Gebieten muss eine föderale, binationale Republik werden. Eine solche Politik ist nicht antizionistisch, sondern im Gegenteil: Sie legt den Grundstein für einen modernen und liberalen Zionismus.

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18:00 Uhr
11.11.2020

Ort: Johannes-Lang-Haus, Erfurt
Zeit: 9:00 Uhr
Johannes-Lang-Haus, Erfurt„Die Geschichte hinter den Geschichten“ – Die Themen ‚Judentum‘ und ‚Antisemitismus‘ in der Kinderliteratur- und Jugendliteratur

Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Klassenstufen im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen“ Mit der Fortbildung wird das Ziel verfolgt, Lehrpersonen verschiedener Klassenstufen Erzählungen, Romane, Grafic Novels, Kurzfilme und Spielfilme vorzustellen, in denen jüdische Geschichte im Mittelpunkt steht. Zugleich werden erprobte Modelle für den Unterricht präsentiert. Anmeldung über ThILLM: https://www.schulportal-thueringen.de/schulportal/start

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9:00 Uhr
12.11.2020

Ort: Thüringer Medienbildungszentrum Gera
Zeit: 15:00 Uhr
Thüringer Medienbildungszentrum GeraDie Macht der Plattformen – Politik in Zeiten der Internetgiganten

Aufzeichnung des Vortrags und der Gesprächsrunde mit Michael Seemann Die Macht der Plattformen – Politik in Zeiten der Internetgiganten Der Beitrag wird in der darauffolgenden Woche mehrfach über den Kanal des Medienbildungszentrum Gera gesendet und ist online verfügbar. Die Veranstaltung am folgenden Tag in Erfurt ist als Präsenzveranstaltung geplant und wird zudem über die sozialen Medien gestreamt.

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15:00 Uhr
13.11.2020

Ort: Online
Zeit: 16:00 Uhr
OnlineDie Macht der Plattformen – Politik in Zeiten der Internetgiganten

Michael Seemann wird über die "Macht der Plattformen" sprechen: Die Digitalisierung hat einen Unternehmenstyp hervorgebracht, der sich fundamental von allen früheren unterscheidet – und ungleich mächtiger ist: die Plattform. Facebook, Google, Amazon, Uber oder Airbnb sind Marktplatz und öffentlicher Raum, sie entscheiden darüber, wer sich dort aufhalten darf und welche Regeln gelten. Plattformen sind die Herrschaftszentren unserer Zeit. Sie sind Milliarden wert und besitzen doch kaum etwas. Auf Staaten sind sie immer weniger angewiesen, sondern agieren selbst wie welche. Mehr noch: Plattformen stellen gängige Konzepte von Kapitalismus, Eigentum und Demokratie in Frage. Michael Seemann untersucht den Aufstieg und die Macht der Plattformen und beantwortet zentrale Fragen: Wie verändert sich unter den neuen Verhältnissen die Rolle von nationalstaatlicher Politik? Weshalb geht der Kampf um die Privatsphäre am Problem vorbei? Wie lässt sich die Macht der Plattformen zähmen? Und er zeigt, wie sich das Plattform-Prinzip für das Gute einsetzen lässt – für eine bessere Wirtschaftsordnung, ein Regieren ohne Ausschluss und Gewalt sowie für den Klimaschutz. Michael Seemann, geboren 1977, studierte Angewandte Kulturwissenschaft in Lüneburg. Seit 2005 ist er mit verschiedenen Projekten im Internet aktiv. Anfang 2010 begann er das Blog CTRL-Verlust zuerst bei der FAZ, seit September auf eigene Faust, in dem er über den Verlust der Kontrolle über die Daten im Internet schreibt. Seine Thesen hat er im Oktober 2014 auch als Buch veröffentlicht: Das Neue Spiel, Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust. Zusammen mit dem Podcast-Label Viertausendhertz produziert er Planet B – Ideen für den Neuanfang. Normal bloggt er unter mspr0.de, podcastest unter wir.muessenreden.de und schreibt unregelmäßig für verschiedene Medien wie RollingStone, ZEIT Online, SPEX, SPIEGEL Online, c’t und das DU Magazin. Er unterrichtet verschiedene Seminare an der Universität zu Köln und der Universität der Künste in Berlin. 2016 war er als Sachverständiger zum Thema Plattformregulierung im Bundestag. Er hält Vorträge zu den Themen Whistleblowing, Datenschutz, Urheberrecht, Internetkultur, Plattformen und die Krise der Institutionen in Zeiten des digitalen Kontrollverlusts. Seit 2017 ist er im Aufsichtsrat des Grimme Forschungskollegs. 2018 gründete er mit Gleichgesinnten zusammen das Otherwise Network, in dessen Vorstand er seitdem tätig ist. Eine verbindliche Anmeldung zu der Veranstaltung ist notwendig per E-Mail oder telefonisch an die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen: Michael.Panse@tsk.thueringen.de Tel.: 0361-573212725

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16:00 Uhr
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