Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Datum Ort Veranstaltung Zeit
30.01.2020

Ort: Rudolstadt, Stadtbibliothek, Schulplatz 13
Zeit: 19:30 Uhr
Rudolstadt, Stadtbibliothek, Schulplatz 13Alexander Finkel spricht: Deutschland. Ein Wintermärchen

Heinrich Heines Versepos hat bis heute nichts an Aktualität verloren und enthüllt in einer politisch aufgewühlten Zeit die Worthülsen der scheinbar Mächtigen. Mit spitzer Feder und bildgewaltiger Sprache beschreibt der große Dichter Heine die Arten und Unarten seiner Landsleute. Der Künstler Alexander Finkel ist seit über 30 Jahren mit diesem zeitlosen Text unterwegs und erfreut sein Publikum mit einem sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Vortrag. Presse und Publikum sind gleichermaßen begeistert von dieser fast kabarettistischen Darbietung. Nicht akademisch kommt Heine daher. Finkel hüstelt, stöhnt, schreit, flüstert die Worte Heines ins Publikum, ohne dabei jemals den Respekt vor dem Schöpfer des Werkes zu verlieren. Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind durchaus erlaubt und angebracht. Ein Mann in schwarzem Anzug, ein Tisch, ein Weinglas, und Spielfreude, mehr braucht es nicht, um Heines Spott und feine Ironie zum Leuchten zu bringen und das Publikum für fast zwei Stunden zu fesseln. Die Berliner Morgenpost schreibt zu Finkels Vortrag: „Sternstunde der Satire“.

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19:30 Uhr
03.02.2020

Ort: Hermsdorf, Stadtbibliothek, Am Alten Versuchsfeld 1
Zeit: 19:00 Uhr
Hermsdorf, Stadtbibliothek, Am Alten Versuchsfeld 1Künstliche Intelligenz. Was sie kann & was uns erwartet

Manuela Lenzen: Künstliche Intelligenz. Was sie kann & was uns erwartet Künstliche Intelligenz (KI) steht für Maschinen, die können, was der Mensch kann: hören und sehen, sprechen, lernen, Probleme lösen. In manchem sind sie inzwischen nicht nur schneller, sondern auch besser als der Mensch. Wie funktionieren diese klugen Maschinen? Bedrohen sie uns, machen sie uns gar überflüssig? Die Journalistin und KI-Expertin Manuela Lenzen erklärt anschaulich, was Künstliche Intelligenz schon heute kann und was uns in naher Zukunft erwartet. Manuela Lenzen hat in Philosophie promoviert und schreibt als freie Wissenschaftsjournalistin über Digitalisierung. Künstliche Intelligenz und Kognitionsforschung u. a. für FAZ, NZZ, Psychologie Heute, Bild der Wissenschaft sowie Gehirn und Geist.

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19:00 Uhr
03.02.2020

Ort: Altenburg, Volkshochschule Altenburger Land, Hospitalplatz 6
Zeit: 19:00 Uhr
Altenburg, Volkshochschule Altenburger Land, Hospitalplatz 6Ostfrauen verändern die Republik

Tanja Brandes, Markus Decker: Ostfrauen verändern die Republik Wohin man auch hört, immer wieder erklingt das Hohelied auf die ostdeutschen Frauen. Sie seien berufsmobiler, risikobereiter und aufstiegsorientierter als die Männer. Ostfrauen sind häufiger berufstätig als Westfrauen und kehren nach der Geburt eines Kindes früher auf Vollzeitstellen zurück. Die Ostfrauen haben dem vereinten Deutschland ihren Stempel aufgedrückt. Aber warum ist das so? Tanja Brandes und Markus Decker betrachten vor allem die letzten drei Jahrzehnte, werfen aber auch einen Blick zurück in die Zeit vor 1989 – auf die Chancen, die Frauen bekamen, ebenso wie auf den Zwang, am Erwerbsleben teilzunehmen, und die Doppelbelastung. Portraitiert werden Politikerinnen und Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen, eine ehemalige Leistungssportlerin. Dabei arbeiten Brandes und Decker heraus, worin das positive Erbe der DDR besteht, ohne das System zu idealisieren. Und liefern überraschende neue Erkenntnisse. Unter den Portraitierten sind Katrin Göring-Eckardt, Sandra Hüller, Katja Kipping, Manuela Schwesig, Angela Merkel, Katarina Witt, Sabine Rennefanz u.v.a. Tanja Brandes, Studium der Dramaturgie, Germanistik und Romanistik in München und Madrid. Brandes war Politikredakteurin beim Kölner Stadtanzeiger und beim General- Anzeiger in Bonn. 2016 wurde sie für einen Text über die Flucht ihrer Mutter aus der DDR mit dem DuMont-Journalistenpreis ausgezeichnet. Seit 2017 ist sie Redakteurin bei der Berliner Zeitung. Tanja Brandes lebt in Berlin und Düsseldorf. Markus Decker, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Romanistik in Münster und Marburg, ab 1994 Redakteur in der Lutherstadt Wittenberg und Halle, seit 2001 Berliner Parlamentskorrespondent für die Mitteldeutsche Zeitung und den Kölner Stadtanzeiger, ab 2012 auch für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau, seit 2018 beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 2006 erhielt Markus Decker den Journalistenpreis Münsterland für einen autobiografischen Text über seine Heimatstadt.

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19:00 Uhr
05.02.2020

Ort: Vortragssaal der ThULB Jena, Bibliotheksplatz 2
Zeit: 18:00 Uhr
Vortragssaal der ThULB Jena, Bibliotheksplatz 2Buchvorstellung: Die Übernahme

Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit legt Ilko-Sascha Kowalczuk ein spannendes, vielschichtiges Essay vor, das Ausgangspunkt einer kontroversen Debatte sein könnte. Zur Vorstellung des Buches mit dem Autor laden wir am 5. Februar herzlich ein.

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18:00 Uhr
05.02.2020

Ort: Kölleda, Stadtbibliothek, Friedrichstraße 1
Zeit: 19:00 Uhr
Kölleda, Stadtbibliothek, Friedrichstraße 1Was ich dir immer schon mal sagen wollte.

Ost-West-Gespräche - Markus Decker Markus Decker hat sich mit 14 kompetenten Gesprächspaaren aus Ost und West getroffen. Er diskutierte unter anderem mit Andreas Dresen und Axel Prahl, Rainald Grebe und Hans-Eckardt Wenzel, Anke Domscheit-Berg und Gesine Schwan, Reiner Haseloff und Winfried Kretschmann, Esra Kücük und Anne Wizorek, Lutz Rathenow und Bernd Riexinger, Arne Friedrich und Axel Kruse über den Prozess des Zusammenwachsens in ihrem jeweiligen Umfeld. Es geht um Freiheit und Frauenrechte, um Freundschaft, Glaube und Liebe, um Solidarität und um Fußball. Für den Blick von außen sorgen eine französische und eine polnische Deutschland-Korrespondentin. Entstanden sind vielschichtige Gespräche - so lebendig wie die Einheit selbst. Markus Decker, 1964 geboren, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Romanistik in Münster und Marburg. Ab 1994 arbeitete er als Redakteur bei der Mitteldeutschen Zeitung in Lutherstadt Wittenberg und Halle (Saale), seit 2001 Berliner Parlamentskorrespondent, jetzt ist er beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 2006 erhielt Decker den Journalistenpreis Münsterland für einen autobiografischen Text über seine Heimatstadt. 2014 erschien im Ch.Links Verlag sein Buch „Zweite Heimat“. Westdeutsche im Osten, 2015 folgte „Was ich dir schon immer sagen wollte“. 2019 brachte er gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Tanja Brandes das Buch „Ostfrauen verändern die Republik“ heraus. Er lebt in Berlin.

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19:00 Uhr
05.02.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 19:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Paul Schäfer. Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus

Buchvorstellung mit PD Dr. Annegret Schüle, Stefan Weise und Thomas Schäfer, Moderation: Dr. Jochen Voit, Stiftung Ettersberg, Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

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19:00 Uhr
06.02.2020

Ort: Bibliothek Bad Klosterlausnitz, Kirchgasse 5
Zeit: 19:00 Uhr
Bibliothek Bad Klosterlausnitz, Kirchgasse 5 Buchvorstellung: Michael Schweßinger – „In Buxtehude ist noch Platz“

Die Welt ist entsetzlich schön und Michael Schweßinger ist in ihr unterwegs: Nicht nur in Buxtehude, sondern quer durch Europa – in fremden Städten, auf Flügen und Zwischenstopps und eigentlich irgendwie immer in between – begegnen ihm Menschen und ihre Geschichten. Seine Triebfedern dabei sind Neugier und die Schönheit des ersten Morgens in einem gänzlich unvertrauten Land. Er nimmt uns in seinen Erzählungen mit auf diesen kaleidoskopischen Heimweg in die Fremde. Der Erzählsound von „In Buxtehude ist noch Platz“ ist mal entspannt und fließend, mal Social Beat, und immer wieder trifft da dieser ihm ureigene, verstiegene Humor auf eine Philosophie des Lebenshungers. An diesem Abend wird er seine Welt, die erfahrene und erlebte, die seines unverwechselbaren Erzählsounds und die seines ureigenen Humors, mit dem Publikum teilen. Einen Büchertisch gibt es vor Ort. Eintritt: 4€, ermäßigt 3€ (VVK-Stellen: Gemeindebibliothek Bad Klosterlausnitz sowie Outbird-Onlinestore

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19:00 Uhr
14.02.2020

Ort: Nordhausen, Cyriaci Kapelle, Kreismusikschule
Zeit: 20:00 Uhr
Nordhausen, Cyriaci Kapelle, KreismusikschuleEs ist mein ganzes Leben

Politisch-historisches Erinnern mit allen Sinnen an die Malerin Charlotte Salomon Therese Hämer liest ihren Text über Leben und Werk der jüdischen Malerin Charlotte Salomon begleitet vom Julie Sasson Quartett

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20:00 Uhr
18.02.2020

Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, Erfurt
Zeit: 19:00 Uhr
Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, ErfurtMarcus Böick: Die Treuhand: Idee - Praxis - Erfahrung 1990 - 1994

Als größtes Unternehmen der Welt war die Treuhand mit einem historsich einmaligen Eigentumsumbau beschäftigt. Marcus Böick stellt sein Buch in der Reihe Buch im Kubus vor. Die Arbeit der Treuhand wird derzeit intensiv und kontrovers diskutiert. Mit der Vorstellung der umfangreichen Untersuchung von Dr. Markus Böick wollen wir zur Vertiefung und Versachlichung der Debatte beitragen. Weitere Angebote werden folgen. Eine Kooperationsveranstaltung der LZT und der Stiftung Ettersberg Moderation Franz-Josef Schlichting

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19:00 Uhr
18.02.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 19:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Extreme Sicherheit - Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz

Heike Kleffner - Mehrere parlamentarische Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene befassten sich mit den Fehlleistungen von Polizei und Verfassungsschutz bei den Ermittlungen in der Mordserie des NSU. Auch danach wurde immer wieder über rechtsextreme Vorfälle in Polizei, Verfassungsschutz, Justiz oder Bundeswehr berichtet. Daran schließt sich fast immer die Frage an: Geht es hier wirklich nur um Einzelfälle oder gibt es rechtsextreme Gruppen und Netzwerke in den Sicherheitsbehörden? Oft stellt sich auch die Frage nach dem Aufklärungswillen staatlicher Behörden bzw. einzelner Mitarbeiter in Bezug auf rechtsextreme Straftaten. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes setzen sich erstmals systematisch und umfassend mit den extremen Rechten in Bundeswehr, Polizei, Justiz, Verfassungsschutz und MAD auseinander. So ist ein beindruckendes Gemeinschaftswerk investigativer Journalisten von „FAZ“ bis „taz“, von „MDR“ bis „rbb“ entstanden. Heike Kleffner ist freie Journalistin und Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Zahlreiche Publikationen über Rechtsextremismus und Mitherausgeberin des Standardwerks „Generation Hoyerswerda: Das Netzwerk militanter Neonazis in Brandenburg“. Zusammen mit Matthias Meisner ist sie Herausgeberin des 2017 erschienenen Bandes „Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen.“

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19:00 Uhr
26.02.2020

Zeit: 19:30 Uhr
Buchvorstellung: Eugen Ruge: Metropol

Moskau, 1936. Die deutsche Kommunistin Charlotte ist der Verfolgung durch die Nationalsozialisten gerade noch entkommen. Im Spätsommer bricht sie mit ihrem Mann und der jungen Britin Jill auf zu einer mehrwöchigen Reise durch die neue Heimat Sowjetunion. Sie sind Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Komintern, wo Kommunisten aller Länder beschäftigt sind. Umso schwerer wiegt, dass unter den „Volksfeinden“, denen gerade in Moskau der Prozess gemacht wird, einer ist, den Lotte besser kennt, als ihr lieb sein kann. „Metropol“ folgt drei Menschen auf dem schmalen Grat zwischen Überzeugung und Wissen, Loyalität und Gehorsam, Verdächtigung und Verrat. Ungeheuerlich ist der politische Terror der 1930er Jahre, aber mehr noch: was Menschen zu glauben imstande sind. „Die wahrscheinlichen Details sind erfunden“, schreibt Eugen Ruge, „die unwahrscheinlichsten aber sind wahr.“ Und die Frau mit dem Decknamen Lotte Germaine, die am Ende jenes Sommers im berühmten Hotel Metropol einem ungewissen Schicksal entgegensieht, war seine Großmutter. In Kalender eintragen Bild anzeigen

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19:30 Uhr
26.02.2020

Ort: Uferpalast, Soziokulturelles Zentrum Saalgärten Rudolstadt
Zeit: 20:00 Uhr
Uferpalast, Soziokulturelles Zentrum Saalgärten Rudolstadt Film & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“

Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Künstler, denn sie waren Identifikationsfiguren. Ihr Seitenwechsel fand im Westen ein starkes mediales Echo und avancierte zum Politikum. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Bereich Rock- und Popmusik und rückt beispielhaft die Biografien von drei Künstlern in den Mittelpunkt: Sängerin Veronika Fischer (*1951) pendelte zunächst mit einem Dauervisum zwischen den beiden Teilen Deutschlands und entschied sich 1981 für den Weggang in den Westen. Der Schauspieler und Sänger Reiner Schöne (*1942) flüchtete 1968 nach West-Berlin und begann später in den USA eine internationale Filmkarriere. Rockmusiker Dietrich Kessler (*1946) stellte mit seiner von den DDR-Medien kaltgestellten Band „Magdeburg“ 1981 einen kollektiven Ausreiseantrag, wurde als Bandleader wurde inhaftiert und 1984 schließlich von der Bundesrepublik freigekauft.

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20:00 Uhr
27.02.2020

Ort: Altenburg
Zeit: 19:30 Uhr
AltenburgFilm & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“

Film & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“ Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Künstler, denn sie waren Identifikationsfiguren. Ihr Seitenwechsel fand im Westen ein starkes mediales Echo und avancierte zum Politikum. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Bereich Rock- und Popmusik und rückt beispielhaft die Biografien von drei Künstlern in den Mittelpunkt: Sängerin Veronika Fischer (*1951) pendelte zunächst mit einem Dauervisum zwischen den beiden Teilen Deutschlands und entschied sich 1981 für den Weggang in den Westen. Der Schauspieler und Sänger Reiner Schöne (*1942) flüchtete 1968 nach West-Berlin und begann später in den USA eine internationale Filmkarriere. Rockmusiker Dietrich Kessler (*1946) stellte mit seiner von den DDR-Medien kaltgestellten Band „Magdeburg“ 1981 einen kollektiven Ausreiseantrag, wurde als Bandleader wurde inhaftiert und 1984 schließlich von der Bundesrepublik freigekauft.

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19:30 Uhr
28.02.2020

Ort: Bibliothek Bad Klosterlausnitz, Kirchgasse 5
Zeit: 19:00 Uhr
Bibliothek Bad Klosterlausnitz, Kirchgasse 5Film & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“

Film & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“ Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Künstler, denn sie waren Identifikationsfiguren. Ihr Seitenwechsel fand im Westen ein starkes mediales Echo und avancierte zum Politikum. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Bereich Rock- und Popmusik und rückt beispielhaft die Biografien von drei Künstlern in den Mittelpunkt: Sängerin Veronika Fischer (*1951) pendelte zunächst mit einem Dauervisum zwischen den beiden Teilen Deutschlands und entschied sich 1981 für den Weggang in den Westen. Der Schauspieler und Sänger Reiner Schöne (*1942) flüchtete 1968 nach West-Berlin und begann später in den USA eine internationale Filmkarriere. Rockmusiker Dietrich Kessler (*1946) stellte mit seiner von den DDR-Medien kaltgestellten Band „Magdeburg“ 1981 einen kollektiven Ausreiseantrag, wurde als Bandleader wurde inhaftiert und 1984 schließlich von der Bundesrepublik freigekauft.

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19:00 Uhr
29.02.2020

Ort: Eisenach
Zeit: 19:30 Uhr
EisenachFilm & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“

Film & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“ Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Künstler, denn sie waren Identifikationsfiguren. Ihr Seitenwechsel fand im Westen ein starkes mediales Echo und avancierte zum Politikum. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Bereich Rock- und Popmusik und rückt beispielhaft die Biografien von drei Künstlern in den Mittelpunkt: Sängerin Veronika Fischer (*1951) pendelte zunächst mit einem Dauervisum zwischen den beiden Teilen Deutschlands und entschied sich 1981 für den Weggang in den Westen. Der Schauspieler und Sänger Reiner Schöne (*1942) flüchtete 1968 nach West-Berlin und begann später in den USA eine internationale Filmkarriere. Rockmusiker Dietrich Kessler (*1946) stellte mit seiner von den DDR-Medien kaltgestellten Band „Magdeburg“ 1981 einen kollektiven Ausreiseantrag, wurde als Bandleader wurde inhaftiert und 1984 schließlich von der Bundesrepublik freigekauft.

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19:30 Uhr
01.03.2020

Ort: Kommunales Kino im mon ami, Goetheplatz 11, Weimar
Zeit: 17:00 Uhr
Kommunales Kino im mon ami, Goetheplatz 11, WeimarFilm & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“

Film & Gespräch mit Michael Rauhut und Tom Franke: „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“ Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Künstler, denn sie waren Identifikationsfiguren. Ihr Seitenwechsel fand im Westen ein starkes mediales Echo und avancierte zum Politikum. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Bereich Rock- und Popmusik und rückt beispielhaft die Biografien von drei Künstlern in den Mittelpunkt: Sängerin Veronika Fischer (*1951) pendelte zunächst mit einem Dauervisum zwischen den beiden Teilen Deutschlands und entschied sich 1981 für den Weggang in den Westen. Der Schauspieler und Sänger Reiner Schöne (*1942) flüchtete 1968 nach West-Berlin und begann später in den USA eine internationale Filmkarriere. Rockmusiker Dietrich Kessler (*1946) stellte mit seiner von den DDR-Medien kaltgestellten Band „Magdeburg“ 1981 einen kollektiven Ausreiseantrag, wurde als Bandleader wurde inhaftiert und 1984 schließlich von der Bundesrepublik freigekauft.

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17:00 Uhr
02.03.2020

Ort: Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek, Kirchplatz 4
Zeit: 18:00 Uhr
Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek, Kirchplatz 4Andreas Speit: VÖLKISCHE LANDNAHME. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. „Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr“ (2017); „Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ (2018). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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18:00 Uhr
03.03.2020

Ort: Sonneberg, Stadtbibliothek, Bahnhofsplatz 1
Zeit: 19:00 Uhr
Sonneberg, Stadtbibliothek, Bahnhofsplatz 1Andreas Speit: VÖLKISCHE LANDNAHME. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. „Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr“ (2017); „Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ (2018). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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04.03.2020

Ort: Meiningen, Kaffee Krämer, Eduard-Fritze-Str. 9a
Zeit: 19:00 Uhr
Meiningen, Kaffee Krämer, Eduard-Fritze-Str. 9aAndreas Speit: VÖLKISCHE LANDNAHME. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. „Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr“ (2017); „Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ (2018). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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04.03.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 19:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Dirk Kämper: Fredy Hirsch und die Kinder des Holocaust.

Die Geschichte eines vergessenen Helden aus Deutschland Keine Straße und kein Sportplatz tragen heute seinen Namen, kaum noch etwas erinnert an Fredy Hirsch. Dabei war der charismatische Erzieher und durchtrainierte Athlet ein kluger und unerschrockener Humanist, der sich in Theresienstadt und der Hölle von Auschwitz für die Menschenwürde einsetzte und für viele tschechische Kinder und Jugendliche zum Idol wurde. 1916 als Sohn eines Lebensmittelgroßhändlers in Aachen geboren und aufgewachsen, schloss sich Fredy Hirsch der zionistischen Jugendbewegung an und übernahm Führungspositionen im Jüdischen Pfadfinderbund Deutschlands und dem Makkabi Hazair. Als homosexueller Jude war er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten doppelt bedroht. Er floh 1935 nach Prag und arbeitete in jüdischen Einrichtungen, vor allem der Kinder- und Jugendfürsorge. Als die Deutschen 1939 einmarschierten, half er, so viele Kinder wie möglich außer Landes zu bringen. 1941 wurde Fredy Hirsch nach Theresienstadt, 1943 weiter nach Auschwitz deportiert. Dort versuchte er, den jüngsten Häftlingen in einem dem SS-Arzt Mengele abgerungenen Kinderblock den grausamen KZ-Alltag zu erleichtern. Es gelang ihm, einen Schutzraum zu schaffen und mit Spiel, Sport und Unterricht die seelischen und körperlichen Widerstandskräfte der Kinder zu stärken. Fredy Hirsch starb im März 1944 in Auschwitz. Dirk Kämper ist Historiker, Filmproduzent und Drehbuchautor, u.a. für Polizeiruf 110 und den Tatort. 2014 veröffentliche er „Kurt Landauer. Der Mann, der den FC Bayern erfand. Eine Biografie“.

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05.03.2020

Ort: Saalfeld, Klubhaus der Jugend, Breitscheidstr. 1b
Zeit: 19:00 Uhr
Saalfeld, Klubhaus der Jugend, Breitscheidstr. 1bAndreas Speit: VÖLKISCHE LANDNAHME. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr. Andreas Speit, freier Journalist und Publizist, Kolumnist der taz; regelmäßige Beiträge auch in anderen Medien. Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus, z. B. „Reichsbürger - Die unterschätzte Gefahr“ (2017); „Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten“ (2018). Ausschlussklausel Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zu zuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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05.03.2020

Ort: Ilmenau, Frauen- und Familienzentrum, Wetzlaer Platz 2
Zeit: 19:00 Uhr
Ilmenau, Frauen- und Familienzentrum, Wetzlaer Platz 2Ostfrauen verändern die Republik

Tanja Brandes, Markus Decker: Ostfrauen verändern die Republik Wohin man auch hört, immer wieder erklingt das Hohelied auf die ostdeutschen Frauen. Sie seien berufsmobiler, risikobereiter und aufstiegsorientierter als die Männer. Ostfrauen sind häufiger berufstätig als Westfrauen und kehren nach der Geburt eines Kindes früher auf Vollzeitstellen zurück. Die Ostfrauen haben dem vereinten Deutschland ihren Stempel aufgedrückt. Aber warum ist das so? Tanja Brandes und Markus Decker betrachten vor allem die letzten drei Jahrzehnte, werfen aber auch einen Blick zurück in die Zeit vor 1989 – auf die Chancen, die Frauen bekamen, ebenso wie auf den Zwang, am Erwerbsleben teilzunehmen, und die Doppelbelastung. Portraitiert werden Politikerinnen und Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen, eine ehemalige Leistungssportlerin. Dabei arbeiten Brandes und Decker heraus, worin das positive Erbe der DDR besteht, ohne das System zu idealisieren. Und liefern überraschende neue Erkenntnisse. Unter den Portraitierten sind Katrin Göring-Eckardt, Sandra Hüller, Katja Kipping, Manuela Schwesig, Angela Merkel, Katarina Witt, Sabine Rennefanz u.v.a. Tanja Brandes, Studium der Dramaturgie, Germanistik und Romanistik in München und Madrid. Brandes war Politikredakteurin beim Kölner Stadtanzeiger und beim General- Anzeiger in Bonn. 2016 wurde sie für einen Text über die Flucht ihrer Mutter aus der DDR mit dem DuMont-Journalistenpreis ausgezeichnet. Seit 2017 ist sie Redakteurin bei der Berliner Zeitung. Tanja Brandes lebt in Berlin und Düsseldorf. Markus Decker, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Romanistik in Münster und Marburg, ab 1994 Redakteur in der Lutherstadt Wittenberg und Halle, seit 2001 Berliner Parlamentskorrespondent für die Mitteldeutsche Zeitung und den Kölner Stadtanzeiger, ab 2012 auch für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau, seit 2018 beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 2006 erhielt Markus Decker den Journalistenpreis Münsterland für einen autobiografischen Text über seine Heimatstadt.

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06.03.2020

Ort: Bad Salzungen, Stadt- und Kreisbibliothek, Kurhausstraße 12
Zeit: 19:00 Uhr
Bad Salzungen, Stadt- und Kreisbibliothek, Kurhausstraße 12Ostfrauen verändern die Republik

Tanja Brandes, Markus Decker: Ostfrauen verändern die Republik Wohin man auch hört, immer wieder erklingt das Hohelied auf die ostdeutschen Frauen. Sie seien berufsmobiler, risikobereiter und aufstiegsorientierter als die Männer. Ostfrauen sind häufiger berufstätig als Westfrauen und kehren nach der Geburt eines Kindes früher auf Vollzeitstellen zurück. Die Ostfrauen haben dem vereinten Deutschland ihren Stempel aufgedrückt. Aber warum ist das so? Tanja Brandes und Markus Decker betrachten vor allem die letzten drei Jahrzehnte, werfen aber auch einen Blick zurück in die Zeit vor 1989 – auf die Chancen, die Frauen bekamen, ebenso wie auf den Zwang, am Erwerbsleben teilzunehmen, und die Doppelbelastung. Portraitiert werden Politikerinnen und Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen, eine ehemalige Leistungssportlerin. Dabei arbeiten Brandes und Decker heraus, worin das positive Erbe der DDR besteht, ohne das System zu idealisieren. Und liefern überraschende neue Erkenntnisse. Unter den Portraitierten sind Katrin Göring-Eckardt, Sandra Hüller, Katja Kipping, Manuela Schwesig, Angela Merkel, Katarina Witt, Sabine Rennefanz u.v.a. Tanja Brandes, Studium der Dramaturgie, Germanistik und Romanistik in München und Madrid. Brandes war Politikredakteurin beim Kölner Stadtanzeiger und beim General- Anzeiger in Bonn. 2016 wurde sie für einen Text über die Flucht ihrer Mutter aus der DDR mit dem DuMont-Journalistenpreis ausgezeichnet. Seit 2017 ist sie Redakteurin bei der Berliner Zeitung. Tanja Brandes lebt in Berlin und Düsseldorf. Markus Decker, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Romanistik in Münster und Marburg, ab 1994 Redakteur in der Lutherstadt Wittenberg und Halle, seit 2001 Berliner Parlamentskorrespondent für die Mitteldeutsche Zeitung und den Kölner Stadtanzeiger, ab 2012 auch für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau, seit 2018 beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 2006 erhielt Markus Decker den Journalistenpreis Münsterland für einen autobiografischen Text über seine Heimatstadt.

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19:00 Uhr
11.03.2020

Ort: Stadtbibliothek, Jakobikirche, St. Jakobi 1, Mühlhausen
Zeit: 19.30 Uhr
Stadtbibliothek, Jakobikirche, St. Jakobi 1, MühlhausenHans-Henning Paetzke: Heimatwirr

Lesung in Kooperation mit der Buchhandlung C. Strecker Ein Mann verlässt Familie und Geliebte, um sich in West-Deutschland als literarischer Übersetzer zu etablieren. Schließlich holt er seine Frau Gizella und seinen Sohn Bence nach, der als Neunjähriger bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Plötzlich taucht Rosa, die Tochter seiner Geliebten, auf, die aus einem Ostberliner Kinderheim kommt und auf der Suche nach ihrem Vater ist. Sie beginnt Bences Platz einzunehmen und entwickelt sich zum Störfaktor. In seinem neuen Roman lässt Hans-Henning Paetzke das autobiografische Moment in den Vordergrund treten, das sich mit dem Leben der anderen verbindet – von kommunistischen Tätern und Opfern aus Ungarn und der untergegangenen DDR, von Spitzeln und Bespitzelten, von Angepassten und Unangepassten. Hans-Henning Paetzke, geb. 1943 in Leipzig, literarischer Übersetzer, Herausgeber, Journalist und Schriftsteller. Ausbildung als Schauspieler, 1963/64 Gefängnishaft wegen Wehrdienstverweigerung, Studium der klassischen Philologie, Germanistik und Psychologie, 1968 Emigration nach Ungarn, 1973 nach Frankfurt a. M., 1981–1985 persona non grata in der DDR und 1985–1988 in Ungarn, 1994 Rückkehr nach Budapest. 2017 erhielt Hans-Henning Paetzke den Janus-Pannonius Übersetzerpreis.

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19.30 Uhr
16.03.2020
bis 18.03.2020

Ort: Akademie Frankenwarte Würzburg
Zeit: 11:00 Uhr
Akademie Frankenwarte WürzburgEndlich 30!? Frauenbilder in Ost-, West- und Gesamtdeutschland

In Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Akademie Frankenwarte in Würzburg findet vom 16.-18. März 2020 ein Seminar für Frauen, insbesondere Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in der Akademie Frankenwarte statt. Mit welchen Erwartungen und Hoffnungen blickten Frauen aus DDR und BRD auf die deutsche Einheit vor 30 Jahren? Wie veränderte sich die Erwerbstätigkeit der Frauen, wie Frauenbilder? Und letztendlich. Worum kreisen Gleichstellungsdebatten heute?

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11:00 Uhr
18.03.2020

Ort: Grenzlandmuseum Eichsfeld, Teistungen
Zeit: 19:00 Uhr
Grenzlandmuseum Eichsfeld, TeistungenDr. Christian Stöber: Rosenkranzkommunismus - Die SED-Diktatur und das katholische Milieu im Eichsfeld 1945 - 1989

Einführung: Franz-Josef Schlichting (LZT) Das Eichsfeld war ein politisches Ausnahmegebiet in der DDR, das die SED-Diktatur vor besondere Herausforderungen stellte, ja bis an den Rand der Verzweiflung trieb. Um die Einflusssphäre der katholischen Kirche zurückzudrängen und in der industriearmen Region die soziale, wirtschaftliche, aber auch kulturelle Infrastruktur auszubauen, beschloss die Partei 1959 den »Eichsfeldplan«. Aus der katholischen Hochburg sollte eine sozialistische Industrieregion werden. Christian Stöber bilanziert die Eichsfeldpolitik der SED, aber auch die gesellschaftlichen Reaktionen und Wechselwirkungen - und zeigt, wie sich das katholische Milieu mit missmutiger Anpassung, Eigensinn und weltanschaulicher Verweigerung gegenüber den staatsparteilichen Drangsalierungen und Repressionen erfolgreich zu behaupten wusste. Christian Stöber, Dr. phil., Jahrgang 1987, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung an der Phillips-Universität Marburg, Promotion zum Thema „SED-Herrschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Staatspartei und Staatssicherheit im Eichsfeld“. Seit 2017 pädagogischer und wissenschaftlicher Leiter des Grenzmuseums Schifflersgrund in Thüringen.

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19:00 Uhr
18.03.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 19:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Universität Kassel: Rechtspopulistische Landnahmen. Demokratiekrise der Berliner Republik?

Vortrag mit anschl. Diskussion, Moderation: Peter Reif-Spirek Die Bundestagswahl 2017 war eine Weichenstellung in ein anderes Parteiensystem. Zuvor hatte die bipolare Struktur der Volksparteien SPD und CDU die alte Bundesrepublik jahrzehntelang geprägt und ihre politische Stabilität ausgemacht. Beide Parteien scheinen nun ihren volksparteilichen Charakter zu verlieren, ein regional zerklüftetes Parteiensystem löst das alte ab. Erstmals hat sich mit der AfD eine rechtspopulistische Partei bundesweit etabliert. Ihr Aufstieg zeigt die aktuelle Bedeutung einer neuen politischen Spaltungslinie: es geht um die Fragen der Grenzen des Nationalstaats und seiner weiteren Öffnung, um Migrations- und Flüchtlingspolitik und die Folgen der Globalisierung. Die Landtagswahlen des letzten Jahres bestätigen diesen andauernden Umbruch des Parteiensystems. Regierungsbildungen werden schwieriger, Koalitionen zunehmend heterogener. Führt der Rechtsruck in der Gesellschaft zu einer Demokratiekrise der Berliner Republik? Wer sind die sozialen Trägergruppen des Rechtsrucks? In welchem Verhältnis stehen Protestmotive zu inhaltlichen Überzeugungen der Wählerinnen und Wähler? Wie lassen sich die Ost-West-Unterschiede in der rechtspopulistischen Landnahme erklären? Prof. Dr. Wolfgang Schroeder ist Leiter des Fachgebiets Politisches System der BRD – Staatlichkeit im Wandel an der Universität Kassel und Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Er forscht und veröffentlicht zu Fragen der Gewerkschaften, zur Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und zur politischen Soziologie und gab 2019 den Sammelband „Smarte Spalter. Die AfD zwischen Bewegung und Parlament“ mit heraus.

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19:00 Uhr
24.03.2020
bis 02.04.2020

Ort: Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete
Israel und die palästinensischen AutonomiegebieteIsrael-Reise 2020

Die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen oragnisiert regelmäßig Bildungsreisen nach Israel für Multiplikatoren und interessierte Thüringerinnen und Thüringer.

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24.03.2020

Ort: Gotha, Tivoli (Historischer Saal) Am Tivoli 3
Zeit: 19:00 Uhr
Gotha, Tivoli (Historischer Saal) Am Tivoli 3Wolfgang Röll: Hermann Brill im KZ Buchenwald Vortrag mit anschl. Diskussion

Hermann Brill wurde am 9. Februar 1895 in Gräfenroda/Thüringen geboren und starb 1959 in Wiesbaden. Er war ein bedeutender Repräsentant der Thüringer Arbeiterbewegung und steht mit seiner Biographie für den Doppelwiderstand gegen Nationalsozialismus und Stalinismus.

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19:00 Uhr
25.03.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 19:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Dietrich Heither: Die Morde von Mechterstädt 1920.

Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in Deutschland, Moderation: Peter Reif-Spirek „Wer die bestialisch zugerichteten Leichen gesehen hat, der wird mir sicher zustimmen, dass Individuen, die solcher Taten fähig sind, nicht nur heute in sturmbewegter Zeit, sondern immer eine Gefahr für ihre Mitmenschen bilden.“ So kommentierte der sozialdemokratische Gewerkschafter Johann Seehofer 1920 die Morde in Mechterstädt. In den Morgenstunden des 25. März 1920 wurden bei Mechterstädt in Thüringen 15 Arbeiter aus Thal von 14 Verbindungsstudenten des Marburger Studentenkorps „auf der Flucht“ erschossen, tatsächlich jedoch hingerichtet. Sie waren nach Thüringen gekommen, um Arbeiterproteste niederzuschlagen, die zur Abwehr des rechten Kapp-Putsches gegen die Republik entstanden waren und auch nach dessen Scheitern anhielten. Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung, manipulierte Zeugen und sogar das Beseitigen von Beweismitteln machten bereits im Ansatz ein rechtsstaatlichen Ansprüchen genügendes Gerichtsverfahren unmöglich. Die Täter wurden freigesprochen. „Mechterstädt“ steht synonym für den barbarischen innenpolitischen Krieg gegen die revolutionären und demokratischen Kräfte in der jungen Weimarer Republik, für die Kontinuitäten einer vordemokratischen Gesinnungsjustiz und die folgenschwere Radikalisierung eines Netzwerks völkisch-nationalistischer Organisationen. Die umfassende Studie analysiert Ursachen wie folgenschwere Wirkungen rechtsradikaler Gewalt der akademischen Rechten in der Weimarer Republik. Dietrich Heither, Lehrer, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte studentischer Verbindungen, u. a. „Blut und Paukboden. Eine Geschichte der Burschenschaften“ (1997), „Burschenschaften“ (2013).

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19:00 Uhr
02.04.2020

Ort: Universitätsbibliothek Ilmenau
Zeit: 19:00 Uhr
Universitätsbibliothek IlmenauBernd Lindner: Nähe + Distanz Bildende Kunst in der DDR Donnerstag

In der DDR sind 40 Jahre lang Gemälde, Grafiken, Wandbilder und Plastiken geschaffen worden. Im Auftrag des Staates, der SED und deren Massenorganisationen; vor allem aber aus dem individuellen Antrieb der Künstler, die sie umgebende Welt mit ihren Mitteln abbilden, erklären und hinterfragen zu wollen. Nähe zum „Sozialismus in den Farben der DDR“ stellte sich dabei mit den Jahren immer seltener ein. Dafür wuchs bei vielen Künstlern – deutlich sichtbar – die Distanz in Form und Inhalt. Der vom Staat vorgegebene Stil des „Sozialistischen Realismus“ konnte sich nie wirklich durchsetzen. Um dieses heterogene künstlerische Erbe wie auch seine Schöpfer ist in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten intensiv diskutiert und gestritten worden. Anfangs wurde mit Ausstellungen und Publikationen immer wieder versucht, sie pauschal als „Staatskunst“ und „Staatskünstler“ abzuwerten. Erst langsam setzten sich differenziertere Sichten auf die bildende Kunst aus der DDR durch. Das vorliegende Buch will einen Beitrag dazu liefern, diese Kunst in ihrer ganzen Vielfalt wie auch Widersprüchlichkeit zu zeigen. Berichtet wird zugleich über die große Resonanz, die viele Werke und Künstler bei den Betrachtern in der DDR (und darüber hinaus) gefunden haben. In dem reich bebilderten Band sind ausgewählte dieser Werke zu sehen, wie auch künstlerische Arbeiten, die in der DDR neue Trends setzten. Bernd Lindner, Prof. Dr., geboren in Lutherstadt Wittenberg 1952, ist Kulturhistoriker und -soziologe. Seit Mitte der 1970er-Jahre beschäftigt er sich mit der Kunst in der DDR. Von 1994 bis 2015 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Dort war er für den Aufbau der Kunst- und Fotografiesammlung zuständig und als Ausstellungskurator tätig.

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19:00 Uhr
23.04.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 14:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7„Demokratie lernen in Zeiten rechtspopulistischer Landnahmen“

Einladung zur Fortbildung für Lehrkräfte Sie können an der Veranstaltung nur teilnehmen, wenn Sie eine Seminarbestätigung bekommen haben. Absagen werden nicht verschickt. Anmeldeschluss ist der 20. März 2020 bei der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Referat 1, Regierungsstr. 73, 99084 Erfurt, Tel.: 0361/573211-711, Fax.: 0361/573211-702

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14:00 Uhr
23.04.2020

Ort: Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek Greiz, Kirchplatz 4
Zeit: 19:00 Uhr
Greiz, Stadt- und Kreisbibliothek Greiz, Kirchplatz 4Die psychotische Gesellschaft mit Ariadne von Schirach

Man könnte meinen, die Welt wäre verrückt geworden. Was ist, wenn das tatsächlich stimmt? Angesichts einer immer verrückter werdenden Gegenwart ist es an der Zeit, uns wieder an unsere Würde, unsere Träume und unsere Verantwortung für unser eigenes und gemeinsames Leben zu erinnern. »Die psychotische Gesellschaft« ist eine hellsichtige Analyse unserer ökonomisierten Gesellschaft und zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für einen anderen Umgang mit Natur, Menschsein und Liebe. Selbstmordattentäter, Geflüchtete und populistische Präsidenten. Und dann spielt auch noch das Klima verrückt. Dieser krisenhafte Zustand hat viele Gründe. Die Ökonomisierung der Welt hat sich im 21. Jahrhundert fast vollendet. Sie betrifft schon lange nicht mehr nur das Sichtbare, sondern reicht tief in das Unsichtbare hinein: in das Soziale, in den Umgang mit uns selbst, den anderen und der Welt. Der Selbstwert ist zum Marktwert geworden, die Grenzen zwischen Ich und Welt verschwimmen. Das Resultat dieser kollektiven Identitätskrise ist eine psychotische Gesellschaft, deren Mitglieder weder wissen, wer sie sind, noch was sie sollen, und deshalb unfähig sind, mit sich und miteinander bewusst, wertschätzend und angemessen umzugehen. Doch jede Krise trägt in sich die Möglichkeit einer neuen Ordnung, sie ist eine Chance, unser Verhältnis zu uns, den Anderen und der Welt neu zu erzählen. Ariadne von Schirach unterrichtet Philosophie und chinesisches Denken an der Berliner Universität der Künste, der HFBK in Hamburg und der Donau-Universität Krems. Sie arbeitet als freie Journalistin und Kritikerin und wurde bekannt als Autorin der Sachbuch-Bestseller »Der Tanz um die Lust« und »Du sollst nicht funktionieren. Für eine neue Lebenskunst«. 2016 erschien das psychologische Fachbuch »Ich und Du und Müllers Kuh. Kleine Charakterkunde für alle, die sich und andere besser verstehen wollen«. Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Greizer Bibliothek und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringens. Foto. Rahel Taubert

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19:00 Uhr
25.04.2020

Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, Erfurt
Zeit: 09:15
Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, ErfurtDas demokratische Jahr der DDR - Zwischen Friedlicher Revolution und deutscher Einheit

Das wissentschaftliche Tagesseminar wird von der Stiftung Ettersberg und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ausgerichtet.

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09:15
29.04.2020

Ort: Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum, „Theodor Storm“, Am Berge 2
Zeit: 19:30 Uhr
Heilbad Heiligenstadt, Literaturmuseum, „Theodor Storm“, Am Berge 2Uta Bretschneider: Heimat. Räume, Gefühle, Konjunkturen

Der Band beleuchtet das Thema „Heimat“ in seiner Vielfalt und Vieldeutigkeit. Vielmehr versteht sich die Publikation als Einladung, dem Thema Heimat bewusst nachzugehen und eine ganz persönliche Definition dessen, was Heimat ist, sein soll und kann, zu finden, zu erweitern oder zu hinterfragen. Heimat hat Konjunktur. Sie ist allgegenwärtig als politisches Thema, als literarisches Sujet, als wissenschaftlich beachtetes Konzept, als Marke „Heimat“ sowie in den Dingwelten unseres Alltags. Heimat ist eine vieldimensionale Projektionsfläche, ein Sehnsuchtsort und ein umstrittenes Konstrukt. Dies zeigt sich darin, dass jede und jeder von uns etwas zum Thema beizutragen vermag, dass wir alle in gewisser Form und zumindest für uns selbst Expertinnen und Experten in Sachen Heimat sind. Uta Bretschneider, Dr. phil., ist Direktorin des Hennebergischen Museums Kloster Veßra. Von ihr erschien ebenfalls bei der Landeszentrale für politische Bildung „Neue Heimat Thüringen? Flüchtlinge und Vertriebene um 1945“.

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19:30 Uhr
12.05.2020

Ort: Gotha, Historischer Saal des Tivoli, Am Tivoli 3
Zeit: 19:00 Uhr
Gotha, Historischer Saal des Tivoli, Am Tivoli 3Paul Schäfer. Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus

Buchvorstellung mit PD Dr. Annegret Schüle, Stefan Weise und Thomas Schäfer

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19:00 Uhr
14.06.2020

Ort: Ettersburg, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1
Zeit: 16:00 Uhr
Ettersburg, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1Ettersburger Gespräch: "Die Deutschen. Volk ohne Mitte" Götz Aly

im Gespräch mit Peter Krause. Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. "Zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus": Die aufschlussreichen Arbeiten des vielfach ausgezeichneten Historiker Götz Aly über die Deutschen und ihre Vergangenheit zeigen, wie der Antisemitismus schon früh die Weichen zur Katastrophe nach 1933 stellte, wie sich während des Nationalsozialismus der Staat und die Menschen bereicherten und warum wir kein Schlussstrich möglich ist. Der Mangel an Selbstbewusstsein und gemeinsamen Werten, die Suche nach dem eigenen Vorteil und ein starker Aufstiegswille führten dazu, dass die Deutschen dem nationalen Sozialismus in Massen folgten. Götz Aly eröffnet überraschende Einsichten in die geschichtlichen Konstellationen, welche die ungeheuerlich destruktive Energieentladung der zwölf kurzen Hitler-Jahre möglich machten und belegt den Hang der Deutschen, nach dem Krieg Schuld und Verantwortung zu verlagern. »Das ist die große bittere Pointe von Alys monumentalem Forschungswerk: dass zu den Resultaten der nationalsozialistischen Zeit nicht nur Judenmord, Vertreibung und Kriegsverheerung gehören, sondern der Gesellschaftsaufbau der Bundesrepublik.« (Jens Jessen) »Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern.« (Hegel) Eintritt 10 Euro

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