Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Datum Ort Veranstaltung Zeit
19.08.2020

Ort: Online
Zeit: 19:00
OnlineOnline-Lesung "Das Sterben der Anderen mit Tanja Busse

Klimawandel, Naturzerstörung und die Reduktion der Biodiversität sind brennende Themen der Zeit. Naturschützer schlagen schon seit langem Alarm. Sie beobachten: die Zahl der Insekten hat in den letzten drei, vier Jahren um 75 Prozent abgenommen. Nicht nur Bienen sind in Gefahr, sondern viele andere Insektenarten. Und mit den Insekten sterben die Vögel. In den letzten Dekaden sind vor allem die Spezialisten verschwunden. Arten, die besondere Lebensräume brauchen. In den Landschaften zerreißen Nahrungsnetze, die Folgen sind nicht absehbar. In ihrem Buch „Das Sterben der Anderen - Wie wir die biologische Vielfalt noch retten können“ widmet sich Tanja Busse dem Thema und wird es im Online-Gespräch mit Uli Ballhausen vorstellen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und dem BUND Thüringen. Link zur Anmeldung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_9mIDeFczSjCFYPFbD_Z44A

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19:00
24.08.2020

Ort: Neustadt an der Orla, Hof des Ev. Pfarramts, Kirchplatz 2
Zeit: 19:00 Uhr
Neustadt an der Orla, Hof des Ev. Pfarramts, Kirchplatz 2Buchvorstellung mit Max Annas: „Morduntersuchungskommission“

An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizien weisen auf ein rassistisches Verbrechen. Als sich dies nicht länger übersehen lässt, werden die Ermittlungen auf Weisung von oben eingestellt. Denn so ein Mord ist in der DDR nicht vorstellbar. Also ermittelt Otto Castorp auf eigene Faust weiter. Und wird dabei beobachtet. Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall. Max Annas, aufgewachsen in Westdeutschland, hat die letzten Jahre der DDR genutzt, um sich dort umzusehen und Freundschaften zu schließen. Im Juli 1989 wurde ihm die Einreise schließlich verwehrt. Er arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine Romane «Die Farm» (2014), «Die Mauer » (2016) und «Finsterwalde» (2019) mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

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19:00 Uhr
25.08.2020

Ort: Rudolstadt, Schiller-Haus, Schillerstraße 25
Zeit: 19:30 Uhr
Rudolstadt, Schiller-Haus, Schillerstraße 25Buchvorstellung mit Max Annas: „Morduntersuchungskommission“

An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizien weisen auf ein rassistisches Verbrechen. Als sich dies nicht länger übersehen lässt, werden die Ermittlungen auf Weisung von oben eingestellt. Denn so ein Mord ist in der DDR nicht vorstellbar. Also ermittelt Otto Castorp auf eigene Faust weiter. Und wird dabei beobachtet. Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall. Max Annas, aufgewachsen in Westdeutschland, hat die letzten Jahre der DDR genutzt, um sich dort umzusehen und Freundschaften zu schließen. Im Juli 1989 wurde ihm die Einreise schließlich verwehrt. Er arbeitete lange als Journalist, lebte in Südafrika und wurde für seine Romane «Die Farm» (2014), «Die Mauer » (2016) und «Finsterwalde» (2019) mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

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19:30 Uhr
02.09.2020

Ort: Stadtbibliothek Heinrich Heine, Friedrichstraße 2 – 4 (Eingang Philosophenweg), Gotha
Zeit: 19:00 Uhr
Stadtbibliothek Heinrich Heine, Friedrichstraße 2 – 4 (Eingang Philosophenweg), GothaTanja Langer Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung

Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durch-boxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, ver-ändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche. Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählun-gen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hör-buch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

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19:00 Uhr
03.09.2020

Ort: Sonneberg, Stadtbibliothek, Bahnhofsplatz 1
Zeit: 19:00 Uhr
Sonneberg, Stadtbibliothek, Bahnhofsplatz 1Tanja Langer Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung

Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durch-boxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, ver-ändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche. Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählun-gen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hör-buch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

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19:00 Uhr
08.09.2020

Ort: Teistungen
Zeit: 19:00
Teistungen"Der Fall Bischofferode" - Zum Wirken der Treuhand in Nordthüringen - Vortrag und Podiumsdiskussion
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19:00
08.09.2020

Ort: Universitätsbibliothek Ilmenau
Zeit: 19:00 Uhr
Universitätsbibliothek Ilmenau„Berühmte Frauen. Lebenswege und Visionen“

Im II. Halbjahr 2020 startet die Landeszentrale für politische Bildung eine kleine Reihe unter dem Titel „Berühmte Frauen. Lebenswege und Visionen“ . Als Referentin konnten wir die renommierte Professorin Dr. Ilse Nagelschmidt aus Leipzig gewinnen. Sie wird uns einen Einblick in Leben und Werk von Käthe Kollwitz (1867-1945), Nelly Sachs (1891-1970) und Anna Seghers (1900-1983) geben. Die Landeszentrale führt diese Veranstaltungsreihe in bewährter Weise mit Kooperationspartnern durch. Den Anfang macht die Universitätsbibliothek in Ilmenau am 8. September 2020, 19.00 Uhr, gefolgt von der Volkshochschule Altenburger Land in Altenburg am 5. Oktober 2020, 18.00 Uhr und der Stadtbibliothek Anna Seghers in Meiningen am 8. Oktober 2020, 19.00 Uhr. Nach jetzigem Stand können wir die Veranstaltungen vor Ort durchführen. Bitte beachten Sie jedoch eventuelle Corona bedingte Hinweise bzw. Anmeldemodalitäten.

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19:00 Uhr
12.09.2020
bis 20.09.2020
„Wirf einen Blick in die Vergangenheit! Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gedenken“

Ein Projekt der Lebenshilfe Weimar e.V. gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen Von 12.-20. September 2020 wird im Jugend- und Kulturzentrum mon ami in Weimar die Wanderausstellung „Die nationalsozialistischen 'Euthanasie'-Morde“ gezeigt. Sie thematisiert eines der verdrängten Kapitel deutscher Geschichte: Die Zwangsterilisationen und die Morde an Menschen mit (angenommenen) physischen und/oder psychischen Differenzen während der Nazi-Zeit. Diese Menschen gehörten zu den ersten Opfern der deutschen Vernichtungspolitik. Trotzdem gerieten sie nach 1945 in Vergessenheit. In den Familien wurde ihr Schicksal häufig aus Schamgefühl verschwiegen. Als Team erarbeiten sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung seit März 2020 die Inhalte der Ausstellung, gedenken der Opfer und eignen sich selbst historisches Wissen an. Die Workshops finden in einfacher Sprache statt. Assistenzen unterstützen den Lernprozess. Wer von den Teilnehmer*innen mag, führt im September in inklusiven Tandem-Teams durch die Ausstellung. Konzeption und wissenschaftliche Begleitung durch die Historikerin Thea Jacob, M.A. Public History. Bildunterschrift: Während des ersten Workshops gibt sich das Projektteam einen eigenen Namen. Foto: Thea Jacob.

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23.09.2020

Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, Erfurt
Zeit: 18:00 Uhr
Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, ErfurtBuchvorstellung: Ständige Ausreise

24 Ausreisegeschichten wurden für das Buch von Journalistinnen und Journalisten zusammengetragen. Die LZT stellt das Buch in der Gedenkstätte Andreasstraße vor.

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18:00 Uhr
24.09.2020

Ort: Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7
Zeit: 11:00 Uhr
Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7Digitaler Faschismus - Die Online-welt der extremen Rechten

Die weltweite Digitalisierung hat auch der extrem rechten Szene neue Möglichkeiten der Propaganda und Vernetzung eröffnet. In den sozialen Netzwerken ist Demokratiefeindschaft, Menschenverachtung und rassistische Hetze alltäglich. Extrem rechte Propaganda kann zumeist ohne Kontrolle verbreitet werden. Diese Entwicklungen ziehen sich von Facebook-Gruppen über Telegram bis hin zu den Wahlkämpfen rechter Politiker. Vor allem aber findet rechte Hetze globale Resonanzräume, die Bestätigung und Anerkennung vermitteln. Der digitale Faschismus organisiert so eine neue grenzübergreifende Vergemeinschaftung jenseits von Mitgliedschaft und formeller Organisation. Auch Rechtsterroristen nutzen Foren, um ihre Propaganda zu verbreiten oder sogar ihre Anschläge live zu streamen. Die Tagung will diese verschiedenen Aspekte in den Fokus rücken und Gegenstrategien für Zivilgesellschaft und Behörden diskutieren. Hinweis: Aufgrund der Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie ist die genaue Planung der Tagung aktuell schwierig. Falls die Rahmenbedingungen es zulassen, wird die Tagung wie vorgesehen im Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt stattfinden. Sollte sich die Lage bis Ende September erneut verschlechtern, wird die Veranstaltung als Online-Format dennoch durchgeführt. Wir bitten daher in jedem Fall um eine Anmeldung bei der Landeszentrale für politische Bildung. Die Anmeldung ist sowohl postalisch möglich (siehe Flyer) als auch per Mail an folgende Adresse: LZT_PF@tsk.thueringen.de. Bitte geben Sie auch bei der digitalen Anmeldung den Anmeldungskontext (Dienststelle oder privat), Anschrift (dienstlich oder privat) und Kontaktmöglichkeiten an. Anmeldungen aus Thüringen werden aufgrund der Förderbedingungen vorrangig behandelt. Programm: 11.00–11.15 Uhr Begrüßung Romy Arnold · Projektleiterin MOBIT Peter Reif-Spirek · stellv. Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT) 11.15–12.30 Uhr Vom Thiazi-Forum bis Telegram — die Digitalisierung der extremen Rechten Simone Rafael · Chefredakteurin belltower.news Mittagspause 13.30–15.00 Uhr Digitaler Hass — Schlaglichter aus Thüringen Michael Wörner-Schappert · jugendschutz.net 1 5.00–16.30 Uhr Digitaler Faschismus. Soziale Medien als Motor des Rechtsextremismus Maik Fielitz · Politikwissenschaftler, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Kleine Pause 16.45–18.00 Uhr Der globale Rechtsterrorismus und die Ränder des Internets Karolin Schwarz · Freie Journalistin und Autorin Pause 18.30–19.45 Uhr Digitale Wahlkämpfer: Wie die neue Rechte Parlament und Netzkulturen zusammenbringt Patrick Stegemann · Kommunikationswissenschaftler und Soziologe WICHTIG: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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11:00 Uhr
26.09.2020

Zeit: 16:30 Uhr
Andreas Metz: Ost Places - Vom Verschwinden und Wiederfinden der DDR

Drei Jahrzehnte nach der Wende ist Andreas Metz im Osten Deutschlands auf Motivsuche gegangen: Was ist noch zu finden aus den vierzig Jahren Lebens- und Alltagskultur? Was an DDR-Architektur wurde erhalten, was dem endgültigen Verfall preisgegeben? Wo gab es Denkmalstürmerei, wo gibt es Denkmalpflege? Was fand selbstverständlichen Eingang in die gelebte Gegenwart? Die Bilder fangen Geschichte von gestern ein und erzählen Geschichten von heute. Andreas Metz, geboren 1970 in Frankfurt am Main, studierte osteuropäische Geschichte und Volkswirtschaft in Mainz, Glasgow und Riga und arbeitete als Redakteur für Tageszeitungen in Mainz und Wiesbaden. Von 2002 bis 2004 unterrichtete er im Auftrag der Robert Bosch Stiftung Deutsch, Geschichte und Journalismus an den Universitäten in Russland und Polen und wurde Mitgründer des Korrespondentennetzes „n-ost“. 2008 übernahm er die Leitung der Abteilung Presse und Kommunikation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Seine Fotografien und Reportagen erschienen in verschiedenen deutschsprachigen Medien, unter anderem in der FAZ, der Welt, der Rheinischen Post, der Freien Presse und der Basler Zei-tung. Zudem war er als Autor und Fotograf an historischen Buchprojekten und Reiseführern beteiligt. Präsentation im Rahmen des Tagesseminars „Das Demokratische Jahr der DDR – zwischen Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit“. Weitere Informationen gibt das Leitungsreferat.

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16:30 Uhr
26.09.2020

Ort: Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, Erfurt
Zeit: 9:00 Uhr
Gedenk- und Bildungsstätte Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37, Erfurt2020 Jahrbuch Deutsche Einheit

Marcus Böick, Constantin Goschler und Ralph Jessen (Hrsg.) 2020 Jahrbuch Deutsche Einheit Erfolg oder Scheitern, Modernisierung oder Kolonisierung, blühende Landschaften oder Dun-keldeutschland – die Geschichte der deutschen Einheit ist auch eine Geschichte ihrer kontro-versen Interpretation. Die sozialwissenschaftliche „Transformationsforschung“ der 1990er Jahre, die Alltagswahrnehmung der Zeitgenossen und die Historiker-Draufblicke haben die Entwicklung seit 1990 nicht nur deutend begleitet, sondern sind selbst Teil dieser Geschichte. Die publizistische und wissenschaftliche Rückschau zum 30. Jahrestag durchzieht oft ein skeptischer Grundton, aber es zeigt sich auch, dass eine jüngere Generation von Autorinnen und Autoren einen anderen Blick auf die jüngste Zeitgeschichte wirft. Mit neuen, auch interna-tionalen Perspektiven und aktuellen empirischen Befunden will das „Jahrbuch Deutsche Ein-heit“ sowohl zur kritischen Historisierung des Umbruchs als auch zu einer Wahrnehmung und seiner Deutung beitragen. Der aktuelle wissenschaftliche Diskurs über den Prozess der Ein-heit in Ost- und Westdeutschland wird hier für eine breite Leserschaft geöffnet. Dr. Marcus Böick, geb.1983 in Aschersleben, studierte Geschichte, Politikwissenschaft, So-ziologie und Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Dissertation über die Geschichte der Treuhandanstalt wurde 2018 im Wallstein-Verlag veröffentlicht. Seit 2017 ist er Akademischer Rat auf Zeit am Historischen Institut der Ruhr-Universität. Im Rahmen des Tagesseminars „Das demokratische Jahr der DDR – Zwischen Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit“. Mehrere Autoren des Buches werden mitwirken und ent-sprechende Themen behandeln. Weitere Informationen gibt das Leitungsreferat.

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9:00 Uhr
29.10.2020

Ort: Rudolstadt, Stadtbibliothek, Schulplatz 13
Zeit: 19:30 Uhr
Rudolstadt, Stadtbibliothek, Schulplatz 13Tanja Langer Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder Die Erfindung der Erinnerung

Linda, Übersetzerin aus dem Persischen, lässt sich gern von ihren Träumen lenken, und so findet sie sich eines Tages in Lüneburg wieder: Dort lebte ihre kaum gekannte Großmutter Ida unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, geflohen aus Oberschlesien, verwitwet, mit fünf Kindern. Knapp eineinhalb Meter groß, arbeitete sie für den »Direktor des englischen Kinos«. Dieser Halbsatz entzündet Lindas Phantasie, und schon ist sie mitten in der Zeit der britischen Besatzung, von 1945 bis 1949: Ida verliert ihren Mann, Ida schrubbt Wäsche für die Tommys, und Ida begegnet Mr. Thursday. Sie fängt bei ihm im »Astra Cinema« an und merkt vor lauter Begeisterung für die Filme kaum, dass er sich in sie verliebt … Das Kino wird zum Gegenbild für die raue Wirklichkeit, durch die Ida und ihre kleine Rasselbande sich als »Flüchter« durch-boxen, mit Einfallsreichtum, der Kraft der Träume und der Liebe, die sie verbindet. Indem Linda aus Sehnsucht nach der Großmutter, die sie nicht hatte, zu deren Erzählerin wird, ver-ändert sie sich selbst – und erzählt noch dazu die Geschichte einer ganzen Epoche. Tanja Langer, geb. 1962 in Wiesbaden, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Politologie, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Paris und Berlin. Sie inszenierte zahlreiche Theaterstücke, publizierte in großen Tageszeitungen und veröffentlichte Erzählun-gen, Hörspiele und Romane, zuletzt »Der Tag ist hell, ich schreibe dir« (2012; 2019 als Hör-buch gelesen von Eva Mattes) und »Der Maler Munch« (2013). Sie schreibt für bildende Künstler und Neue Musik, u. a. das Libretto für die Oper »Kleist« von Rainer Rubbert (2008). Sie lebt in Berlin.

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19:30 Uhr
17.11.2020

Ort: Weimar
Zeit: 09:00
WeimarModerne Medien und Meinungsbildung in der Demokratie - Fachtagung für Lehrer*innen der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer
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09:00
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