Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

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Der Feind vor Gericht. Schauprozesse im kommunistichen Osteuropa

Der Feind vor Gericht. Schauprozesse im kommunistichen Osteuropa

154 Seiten - Schauprozesse zählen zu den typischen Erscheinungen kommunistischer Herrschaftsausübung im 20. Jahrhundert. Ein erster Höhepunkt waren die großen Moskauer Prozesse der 1930er Jahre, als sich Stalin auf diesem Wege seiner innenpolitischen Gegner entledigte. In der Ära des Kalten Krieges bedienten sich auch die meisten ostmitteleuropäischen „Volksdemokratien“ dieses Instruments, um die „Sowjetisierung“ ihrer Justizapparate voranzutreiben. Das Kuriosum, Schauprozesse gegen noch lebende, nicht anwesende Angeklagte zu veranstalten, blieb allerdings einzig und allein der DDR vorbehalten. Annette Weinke liefert eine knappe Zusammenschau zur Geschichte der kommunistischen Schauprozesse und vermittelt erste Einblicke in ein faszinierendes, noch wenig erforschtes Kapitel der kommunistischen Herrschafts- und Gesellschaftsgeschichte.

Autor: Annette Weinke
Datum: 2016
Art: Buch
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82 - Die Runden Tische 1989/90

82 - Die Runden Tische 1989/90

8 Seiten - Seit Anfang des 19. Jahrhunderts bildeten sich in Europa Runde Tische, um Kompromisse für strittige Themen auszuhandeln. Größere Aufmerksamkeit erfuhren diese Gremien, als sich 1989/90 in sechs ostmitteleuropäischen Ländern Runde Tische gründeten, die mehr oder weniger maßgeblich zum Systemwandel und -wechsel beitrugen. In der DDR existierten zwischen November 1989 und Januar 1990 Hunderte dieser Institutionen.

Autor: Francesca Weil
Datum: 2009
Art: Heft
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